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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Oktober 2020

Pfinzgaumuseum: „Durlacher Augenblicke"

IMPRESSIONEN: Günter Heiberger (M.), OB Dr. Frank Mentrup und Kuratorin Jacqueline Berl bei der Eröffnung der Präsentation. Foto: Hertweck

IMPRESSIONEN: Günter Heiberger (M.), OB Dr. Frank Mentrup und Kuratorin Jacqueline Berl bei der Eröffnung der Präsentation. Foto: Hertweck

 

Pfinzgaumuseum zeigt Fotos von Günter Heiberger

Wenn nach einem Ausstellungsbesuch das Gespräch mit den Worten „weißt du noch damals….“ beginnt, stehen die Chancen gut, dass die Besucher aus dem Pfinzgaumuseum kommen und „Durlacher Augenblicke“ gesehen haben.

Gut 100 in den 80er und 90er Jahren entstandene Bilder des Fotografen Günter Heiberger dokumentieren dort bis Ende März „das Durlacher Leben in all seinen Facetten“, unterstrich OB Dr. Frank Mentrup bei der Eröffnung. Heiberger, 1953 in Durlach geboren und inzwischen in Malsch wohnhaft, hatte vor kurzem seinen umfangreichen Bildbestand dem Karlsruher Stadtarchiv überlassen. Unter den etwa 20.000 Fotos sind alleine 5.000 Bilder mit Durlacher Motiven. Kuratorin Jacqueline Berl, die im Stadtarchiv die Ausstellung konzipierte, sah sich vor der Herausforderung, „daraus eine Auswahl besonderer Augenblicke zu treffen.

Die erste Sonderausstellung des Pfinzgaumuseums nach der Corona-Zwangspause zeige nun „die ganze Bandbreite von Günter Heibergers Schaffen als fotografischer Chronist seiner Heimatstadt“, der Proteste gegen den Abriss des Durlacher Amtsgefängnisses ebenso dokumentierte wie Vereinsleben oder Arbeitskämpfe bei Pfaff. Im Mittelpunkt stehen Stadtimpressionen, bei denen „die stille Bewunderung für die Schönheit der historischen Altstadt von Durlach zu spüren ist“, so OB Mentrup. -eck- 

 
 

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