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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Oktober 2020

Weiherwaldschule: Fit für die Zukunft

VOR-ORT-TERMIN MIT OB: Die lichtdurchflutete Erweiterung bildet das neue Zentrum der modernisierten Weiherwaldschule. Foto: Milde

VOR-ORT-TERMIN MIT OB: Die lichtdurchflutete Erweiterung bildet das neue Zentrum der modernisierten Weiherwaldschule. Foto: Milde

 

Schulgebäude modernisiert und erweitert

„Es ist eine charmante Verbindung entstanden zwischen der alten wertvollen Gebäudekonzeption und einer modernen Erweiterung“ beschrieb vergangene Woche Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup den Umbau der Weiherwaldschule im Stadtteil Weiherfeld. Gemeinsam mit Schulleiterin Angelika Baader und Anne Sick, Leiterin des Amts für Hochbau und Gebäudewirtschaft, erläuterte er bei einem Pressegespräch die Pläne im Sinne neuer pädagogischer Konzepte.

Genutzt wird der Erweiterungsbau bereits seit einem Jahr. Während der Baumaßnahmen wurde das alte Gebäude nicht nur überholt, sondern auch um einen Trakt ergänzt. Die Erweiterung des 1961 erbauten Schulgebäudes steht beispielgebend für Erhaltung und Bewahrung bestehender Karlsruher Gebäude. So hat das alte Schulhaus eine neue Mitte und einen großzügigen Eingangsbereich erhalten. Das neue Zentrum besteht aus Mensabereich, zugehöriger Küche und Nebenräumen sowie zwei neuen Aufenthaltsräumen.

Zur Modernisierung gehören eine modernen Lüftungsanlage für Frischluftversogung und eine Photovoltaikanlage, zudem wurde das Gebäude energetisch saniert. Gleichzeitig ist die Weiherwaldschule nun fit für die Zukunft mit neuen Präsentationsflächen und einem neuen Computerraum. Die Erweiterung und Modernisierung bietet jetzt auch die Möglichkeit neue pädagogische Konzepte und offene Lernformen anzuwenden. Zusammen mit der Alb-Schule und dem weitläufigen Außengelände bildet die Weiherwaldschule somit sprichwörtlich einen „Bildungscampus“.

Nach dem ersten Betriebsjahr zeigen sich Schulleiterin Angelika Baader und das Kollegium sehr positiv über das Ergebnis. Das neue Zentrum erzeugt nun viel genutzte klassenstufenübergreifende Begegnungsräume „Das Projekt ist ein Beispiel dafür, dass nicht alles neu erfunden werden muss und alte Werte erhalten bleiben können“, betonte OB Dr. Mentrup. -femi-

 
 

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