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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. November 2020

Gedenken am Volkstrauertag

DEN GEFALLENEN wie auch den unter dem NS-Regime Ermordeten gilt das Gedenken am Volkstrauertag, so auf dem Hauptfriedhof. Foto: Fränkle

DEN GEFALLENEN wie auch den unter dem NS-Regime Ermordeten gilt das Gedenken am Volkstrauertag, so auf dem Hauptfriedhof. Foto: Fränkle

 

Kranzniederlegungen auf Karlsruher Friedhöfen / Gedenkfeier auf Hauptfriedhof

Neben dem privaten stillen Gedenken soll es vielerorts auch zum diesjährigen Volkstrauertag am Sonntag, 15. November, ein öffentliches geben – auf Abstand und unter den zur Eindämmung des Corona-Virus geltenden Regeln.

Bundesweit der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gewidmet, geht es vor allem auch um das Erinnern der durch das NS-Regime ermordeten jüdischen Mitmenschen - mehr als 1.000 allein in Karlsruhe. OB Dr. Frank Mentrup legt dazu in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats und der Jüdischen Gemeinde um 10.45 Uhr einen Kranz am Gedenkstein des Jüdischen Friedhofs nieder. Am Kriegsgräberfeld des Hauptfriedhofs findet um 11 Uhr die zentrale Gedenkfeier mit einer weiteren Kranzniederlegung durch das Stadtoberhaupt statt.

Aufgeführt in chronologischer und alphabetischer Reihenfolge sind außerdem Gedenkmomente geplant am Ehrenmal des Stadtteilfriedhofs Hagsfeld um 10.30 Uhr über eine Gedenkfeier mit Stadtrat und Friedhofspfleger Thorsten Ehlgötz, auf dem Friedhof Beiertheim mit stiller Kranzniederlegung durch Friedhofspflegerin Dagmar Hock um 11 Uhr. Um 11.15 Uhr hält Friedhofspfleger Andreas Welter eine Gedenkfeier auf dem Stadtteilfriedhof Knielingen ab, auf dem in Rintheim übernimmt zur gleichen Zeit Stadtrat Sven Maier die stille Kranzniederlegung. Je um 11.30 Uhr gibt es auf dem Stadtteilfriedhof Bulach eine Gedenkfeier mit Stadtrat Dr. Paul Schmidt, legt Stadträtin Rebecca Ansin in der Nordweststadt still einen Kranz nieder. An der Heilig-Geist-Kirche Daxlanden erfolgt das um 12.15 Uhr durch Friedhofspfleger Rei-mund Horzel. Das stille Zeremoniell beschließen um 15 Uhr Ortsvorsteherin und Stadträtin Elke Ernemann auf dem Stadtteilfriedhof Hohenwettersbach sowie Stadträtin Bettina Meier-Augenstein und Stadtrat Markus Schmidt in Rüppurr.

Wer in Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person steht oder stand, sollte - wenn seit dem jüngsten Kontakt dann noch keine 14 Tage vergangen sind - nicht am erinnernden Ehren teilhaben. Gleiches gilt für Personen, die typische Symptome wie Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen haben. Nur zum vorgeschriebenen temporären Zweck erfolgt ein Erheben und Speichern der Kontaktdaten all jener, die bei den öffentlichen Gedenkanlässen zugegen sind.

Während in Oberreut und Grünwinkel keine offiziellen Gedenkfeiern respektive Kranzniederlegungen stattfinden, gibt es weitere unter Corona-bedingtem Ausschluss der Öffentlichkeit: auf dem Stadtteilfriedhof Aue, dem Bergfriedhof Durlach sowie den Stadtteilfriedhöfen Grünwettersbach, Mühlburg, Palmbach, Stupferich und Wolfartsweier. Gleiches gilt für Grötzingen, dessen Ortsverwaltung die vorgesehenen Reden als Audiodatei auf groetzingen.de verfügbar machen will. In Neureut ist die Gedenkstätte mit Vertriebenen-Mahn-mal Ort der Kranzniederlegungen durch Ortsvorsteher Achim Weinbrecht sowie Vertretungen der örtlichen Kirchen, der Bundeswehr und des Sozialverbands VdK. -mab-

 

 
 

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