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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. November 2020

Smart City Index: Ziemlich smart

DIGITALE EINBLICKE in die beim Smart City Index gekürte Stadtverwaltung gaben BM Käuflein (l.) und Markus Losert. Foto: Fränkle

DIGITALE EINBLICKE in die beim Smart City Index gekürte Stadtverwaltung gaben BM Käuflein (l.) und Markus Losert. Foto: Fränkle

 

BM Käuflein gibt Einblick in die digitale Stadtverwaltung

„Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche”, betonte Bürgermeister Albert Käuflein zu Beginn der Woche. Gemeinsam mit IT-Amtsleiter Markus Losert hatte der fürs Digitale zuständige Dezernent in den Bürgersaal des Rathauses geladen, um die Eckpfeiler der „Smarten Verwaltung“ vorzustellen. Karlsruhe hatte beim Smart City Index 2020 die Kategorie "Smarteste Verwaltung Deutschlands" gewonnen und den 5. Platz im Gesamtranking belegt.

Nicht umsonst sei die Fächerstadt so im Oktober zum Vorreiter in Deutschland gekürt worden, so Käuflein. Konkret erreichte Karlsruhe beim Digitalranking von Bitkom 83,7 von 100 möglichen Punkten. Der Index vergleicht jährlich 81 deutsche Städte und bewertet sie anhand der fünf Kategorien Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft. „Schon 2017 sind wir mit der Gründung des IT-Amtes angetreten, eine Referenzstadt für Digitalisierung zu werden“, unterstrich Markus Losert stolz die Platzierung.

Bis heute sei die Stadt Pionierin mit der Etablierung einer solchen Dienststelle. In den vergangenen Jahren ist außerdem Vieles ins Rollen gekommen – vor allem in Sachen Zentralisierung, Modernisierung und Optimierung der städtischen Informationstechnik sowie bei der Strukturierung von IT-Prozessen und Projekten. Das DigitalLab der Stadt Karlsruhe im Rathaus am Marktplatz stellt dabei den digitalen Heimathafen der Verwaltung dar. Es vernetzt alle Ämter und Dienststellen und ermutigt sie dazu, Digitalisierung mitzugestalten.

Innerhalb der Stadtverwaltung befinden sich bereits mehrere Projekte in der Pilotierungs- oder Umsetzungsphase. Hierzu gehören unter anderem die eAkte und der ePosteingang, zudem wird die Ratsarbeit nach und nach digitalisiert, und den Bürgerinnen und Bürgern steht das Digitale Bürgerbüro für manche Services zur Verfügung. Projektumfassend entwickelt die Verwaltung derzeit ihre neue DigitalStrategie. Damit kann sie „auf sich schnell ändernde Rahmenbedingungen in der digitalen Welt reagieren“, erläuterte Käuflein, und gleichzeitig als kommunaler Innovator und Treiber agieren.

Natürlich stehe man auch im engen Austausch mit der Karlsruher Wirtschaft und Wissenschaft. Wie Markus Losert abschließend berichtete, zählen zu den Digitalisierungsvorhaben der Stadtgesellschaft etwa Kooperationen wie das vom Land geförderte Projekt digital@KA, das neben einer Multifunktions-App für alle städtischen Services und Angebote der lokalen Wirtschaft auch die App eTicket@KA mit dem Zoologischen Stadtgarten hervorbrachte. -bea-

 
 

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