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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. November 2020

Schausteller: Ersatz im Corona-Winter

AUSFALLEN muss zwar der Christkindlesmarkt, für Ersatz sorgt aber bis Ende März das erweiterte Corona-Plätze-Konzept. Foto: MMG

AUSFALLEN muss zwar der Christkindlesmarkt, für Ersatz sorgt aber bis Ende März das erweiterte Corona-Plätze-Konzept. Foto: MMG

AUCH AUF dem Kirchplatz St. Stephan wird es Stände geben. Foto: MMG

AUCH AUF dem Kirchplatz St. Stephan wird es Stände geben. Foto: MMG

 

Plätze-Konzept erweitert / Mehr Stände in der City

Nach dem Corona-Sommer steckt auch Karlsruhe inzwischen in einem Corona-Winter und einer sich verschärfenden Pandemie-Situation. Obwohl Liebhaber der Adventszeit im ganzen Land auf klassische Weihnachtsmärkte verzichten müssen, will die Fächerstadt zumindest Schausteller und Festwirte des Karlsruher Christkindlesmarktes vor dem Ruin bewahren.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat deshalb ein Notprogramm für die Wintermonate - anhand einer nochmaligen Erweiterung der städtischen Sondernutzungsrichtlinie für mobile Verkaufsstädte in der Innenstadt. Befristet ist dieser Beschluss bis Ende März, gestützt wird er von der am 1. November aktualisierten Corona-Verordnung des Landes. Demnach dürfen in Karlsruhe weiterhin – wie schon beim „Corona-Plätze-Konzept“ im Juli beschlossen - mobile Verkaufsstände etwas Weihnachts-Flair in der City verbreiten, sofern sie keinen gaststättenrechtlichen Charakter entfalten.

Das heißt: Keine Stehtische und keine Verzehrmöglichkeit vor Ort. Dies war zunächst bis 31. Dezember begrenzt, nun gilt die Ausnahme auch nach der Adventszeit noch bis 31. März. Neu hinzu kommen außerdem noch mehr Verkaufsörtlichkeiten. Bezog das Plätze-Konzept bisher mit jeweils drei Ständen den Friedrichsplatz entlang von Handwerkskammer und Lammstraße, den nördlichen Marktplatz zwischen Pyramide und Café Böckeler, den Unteren Kronenplatz, den Stephanplatz sowie den Kirchplatz St. Stephan als erweiterte Sondernutzung mit ein (Stand Juli), hat die Stadt nun zusätzliche Erweiterungen geschaffen.

Mit ebenfalls drei Ständen pro Standort sind der südliche Bereich des Marktplatzes, die Fußgängerzone in der Kaiserstraße zwischen Lammstraße und Marktplatz, die Kaiserstraße 72-74 vor den Arkadensäulen der Karlsruher Tourismus GmbH, der obere Kronenplatz beim Jubez und der Lidellplatz freigegeben. In der Hinterhand hat Karlsruhe dann sogar noch optionale weitere Standflächen für je drei Stände auf dem Festplatz und im Zoo in Absprache mit den grundstücksverwaltenden Dienststellen. Bei der Entscheidung, wo und welche Nutzung stattfindet, hat die Verwaltung auch die Belange der Gewerbetreibenden einbezogen. -bea-

 
 

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