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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Dezember 2020

Heinrich-Hertz-Schule: Kompetenz in neuem Gewand

SICHER IN DIE ZUKUFT: Mit ihrem Erweiterungsbau ist die Heinrich-Hertz-Schule in der Südweststadt als Kompetenzzentrum der beruflichen Bildung für 1.800Scülerinnen und Schüler gut aufgestellt. Foto: MMG

SICHER IN DIE ZUKUFT: Mit ihrem Erweiterungsbau ist die Heinrich-Hertz-Schule in der Südweststadt als Kompetenzzentrum der beruflichen Bildung für 1.800Scülerinnen und Schüler gut aufgestellt. Foto: MMG

 

Stadt investierte 50 Mio. Euro

Augenfälliger könnte die Symbiose aus alt und neu kaum sein: Ein Schulgebäude aus den 60er Jahren gekrönt von einem hochmodernen Dachgeschoss, das mit seiner goldähnlichen Farbgebung die Umgebung dominiert. So präsentiert sich die Heinrich-Hertz-Schule in der Südweststadt, seit die umfangreichen Erweiterungs- und Modernisierungsarbeiten nach gut sechs Jahren Bauzeit abgeschlossen sind.

„Mit unserer Entscheidung für die umfassende Erweiterung der Heinrich-Hertz-Schule haben wir uns aktiv für berufliche Zukunftsperspektiven unserer Heranwachsenden eingesetzt“, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bei der Vorstellung der neuen Räume. Die Investition in Höhe von rund 50 Millionen Euro sei „ein klares Bekenntnis zum Wirtschafts-Standort, Karlsruhe und ein Bekenntnis zu innovativer Bildungspolitik“. so Mentrup weiter.

Bei der Heinrich-Hertz-Schule handle es sich um ein anerkanntes Kompetenzzentrum für rund 1.800 Schülerinnen und Schüler der Berufsfelder Elektro-, Energie, Automatisierungs-, Nachrichten- und Informationstechnik und damit um einen „unverzichtbaren Mosaikstein in der Karlsruher Bildungslandschaft“.

Von besonderer Bedeutung sei dabei nicht nur die Erweiterung des Raumangebots um 25 Prozent, sondern auch eine technische Ausstattung auf dem neusten Stand. Dies gelte insbesondere für das Kooperationsprojekt „Lernfabrik 4.0“ mit der Carl-Benz-Schule, welches die Schülerinnen und Schüler frühzeitig an das Thema Industrie 4.0 heranführe.

Für Schulleiter Andreas Hörner beginnt mit dem Abschluss der Arbeiten eine neue Ära, denn seit seinem Amtsantritt vor sechs Jahren kannte er das Gebäude nur als Baustelle. „Jetzt haben wir eine Schule, die state oft he art ist“, freute sich Hörner, „dies ermöglicht es uns, einen zeitgemäßen digitalen Unterricht anzubieten“. Gerade in der Corona-Zeit habe es dafür viel Lob gegeben.

Ebenso wie die Architekten Wolfram und Volker Heid bezeichnete Anne Sick, Leiterin des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft, es als besondere Herausforderung, ein Gebäude dieser Größenordnung unter laufendem Betrieb umzubauen: „Wir haben viel für andere Projekte gelernt“. Trotz einiger Planänderungen und Anpassungen während der Bauphase hätten alle Beteiligten „selbst im größten Chaos noch die Ruhe bewahrt“ und damit entscheidend dazu beigetragen, die ursprüngliche Kostenberechnung von 49 Millionen Euro weitestgehend einzuhalten. -eck-

 
 

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