Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Dezember 2020

ÖPNV: Tram 2 fährt bis Knielingen Nord

FREIGABE: Christian Höglmeier (Prokurist VBK), Ascan Egerer (techn. Geschäftsführer VBK), Dr. Alexander Pischon (Geschäftsführer VBK), Ursula Hellmann (BV Knielingen), OB Dr. Frank Mentrup (v. l.). Foto: Knopf

FREIGABE: Christian Höglmeier (Prokurist VBK), Ascan Egerer (techn. Geschäftsführer VBK), Dr. Alexander Pischon (Geschäftsführer VBK), Ursula Hellmann (BV Knielingen), OB Dr. Frank Mentrup (v. l.). Foto: Knopf

 

Verlängerung jetzt in Betrieb genommen/ Vier neue barrierefreie Haltestellen

Die Freude war groß bei den Bürgern und Bürgerinnen des Quartiers Knielingen 2.0. Nach 20-monatiger Bauzeit ging am Wochenende die Tramlinie 2 nach Knielingen Nord in Betrieb. Entlang der vier neuen barrierefreien Haltestellen auf einer Länge von 1,6 Kilometern standen Menschen und winkten der neuen Tram zu, Foto-Handys waren schnell gezückt.

„Dies ist ein bedeutender Tag für Karlsruhes ältesten Stadtteil. Mit der Verlängerung der Bahnstrecke von der Lasallestraße bis Knielingen Nord wird das Konversionsgebiet nun an das umweltfreundliche Karlsruher Schienennetz angeschlossen Mit der komfortablen und barrierefreien Tram-Verbindung erhoffen wir uns auch eine deutliche Reduzierung der Verkehrsbelastung“, sagte OB Dr. Frank Mentrup und fügte hinzu: „Die Stadt hat ihr Versprechen gehalten.“

Etwa 14 Millionen Euro wurden in das ÖPNV-Projekt investiert, 6 Millionen Euro davon steuerte das Land bei. Seit dem Bau der Südostbahn vor knapp zehn Jahren ist es das erste große Straßenbahnprojekt in der Fläche. „Dieses Projekt beinhaltet die wichtige Botschaft, dass der ÖPNV auch in Zeiten der Corona-Krise eine wichtige Rolle spielt. Wir setzen damit ein Zeichen, um unser Angebot zu verbessern und unsere Linien zu erweitern“, betonte Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK).

Wenn man die Verkehrswende schaffen wolle, müssten mehr Menschen weg vom Auto hin zum umweltbewussten ÖPNV. „Basis dafür ist eine gute Bahn-Infrastruktur“, so Pischon weiter. Dabei verwies er auf die Investitionen der jüngsten Zeit in die Weiterentwicklung des Schienenverkehrs in Karlsruhe und der Region, etwa für die Modernisierung der Fahrzeugflotte und den barrierefreien Ausbau der Haltestellen.  Projektpartnern und beteiligten Baufirmen dankte Ascan Egerer, technischer VBK-Geschäftsführer.

Das Projekt in einem Quartier zu realisieren, das noch am Wachsen ist, sei eine besondere Herausforderung gewesen. „Ein leistungsstarker ÖPNV wird weiterhin das Rückgrat der urbanen Mobilität bilden“, so Egerer. Naturgemäß war im Stadtteil selbst die Begeisterung über die lang ersehnte Verlängerung in das Neubaugebiet, wo einst die US-Army stationiert war, groß. „Das ist ein Glücksfall für Knielingen. Dieses umweltbewusste Projekt passt gut zu unserem Stadtteil. Ich bin mir sicher, dass es gut angenommen wird“, sagte Ursula Hellmann, die Vorsitzende des Bürgervereins Knielingen. -voko-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe