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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Dezember 2020

Städtische Galerie: „Verborgene Spuren" erst 2021

„MÄNNLICHES BILDNIS“: Hanns Ludwig Katz um 1920. Foto: Walford, Fotowerkstatt Hamburger Kunsthalle.

„MÄNNLICHES BILDNIS“: Hanns Ludwig Katz um 1920. Foto: Walford, Fotowerkstatt Hamburger Kunsthalle.

 

Leihgeber zogen mit

Die Vorbereitungen für den Aufbau waren in vollem Gang, Transporttermine für die zahlreichen Leihgaben größtenteils vereinbart. Doch dann mehrten sich die Bedenken, dass die neue Sonderausstellung „Verborgene Spuren. Jüdische Künstler*innen und Architekt*innen in Karlsruhe 1900-1950" in der Städtischen Galerie wegen der Covid-19 Pandemie doch nicht wie geplant ab 11. Dezember gezeigt werden kann.

„Wir haben daher überlegt, ob eine Verschiebung in das kommende Jahr möglich und sinnvoll wäre. Die wichtigste Entscheidungsgrundlage war natürlich die Reaktion der Leihgeber", sagt Dr. Brigitte Baumstark, Leiterin der Städtischen Galerie. Nachdem die Anfragen gestartet waren, dauerte es nur wenige Tage und die allesamt positiven Antworten lagen vor.

Dass die Leihgeber ausnahmslos der Verlegung der Ausstellung in das Frühjahr 2021 zustimmten, hielt Kuratorin Dr. Ursula Merkel angesichts so hochkarätiger Werke wie einem frühen Gemälde von Sonia Delaunay-Terk aus der Kunsthalle Emden oder den Fotografien von Ellen Auerbach aus der Berliner Akademie der Künste für „keineswegs selbstverständlich". Die Schau soll nun vom 6. Mai bis 8. August gezeigt werden - als Teil der 25. Europäischen Kulturtage. -red-

 
 

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