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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Januar 2021

Kontaktstelle Frau und Beruf: In neuer Trägerschaft

Gleichstellungsbüro übernimmt „Frau und Beruf“

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte übernimmt künftig die Aufgaben der Kontaktstelle Frau und Beruf. Im September hatte der Gemeinderat beschlossen, die bislang in der Verantwortlichkeit der Wirtschaftsstiftung Südwest liegende Stelle trotz geänderter regionaler Förderstrukturen aufrechtzuerhalten. Unter welchen Rahmenbedingungen deren Arbeit künftig weiterläuft, ist noch unklar. Karlsruhe hat beim Land einen Förderantrag eingereicht. Die Bewilligung der Zuschüsse wurde in Aussicht gestellt, liegt aber noch nicht vor.

„Wir werden ein tragfähiges Konzept für die Fortführung der Arbeit der Kontaktstelle Frau und Beruf entwickeln", sagt Gleichstellungsbeauftragte Verena Meister. Geplant sei weiterhin „eine enge Vernetzung mit den Kooperierenden vor Ort, um größtmögliche Synergien für Gleichstellung und Frauenförderung im Erwerbsleben herzustellen". Sie freue sich, so Meister, dass „der Gemeinderat die Fortführung Kontaktstellenarbeit mit einem deutlichen Votum unterstützt".

Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz unterstreicht, wie wertvoll die Arbeit der Kontaktstelle war - und weiterhin sein wird. Frauen seien auf dem Arbeitsmarkt in zahlreichen Bereichen und auf unterschiedlichen Ebenen nach wie vor unterrepräsentiert. „Auf ihre Kompetenzen, ihre Qualifikationen und ihre Expertise kann jedoch gerade in Zeiten des Fachkräftemangels nicht verzichtet werden", so die Wirtschaftsdezernentin, setzten sie doch „mit ihren Ideen neue Impulse in Firmen und Unternehmen". Die Stadt Karlsruhe unterstütze Frauen, ihre beruflichen Möglichkeiten auszuschöpfen und habe „das Wohl von Frauen und Unternehmen gleichermaßen im Blick."

Der Start des neuen Beratungsangebots ist für das Frühjahr 2021 geplant. Bis es so weit ist, können sich Frauen in allen Fragen zum Thema Frau und Beruf an folgende Stellen wenden: Arbeitsagentur, Jobcenter, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Weiterbildungsträger und andere. -red-

 
 

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