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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Februar 2021

Corona: Es wird weiter geimpft

WEITER GEHT ES ab Freitag im Kreisimpfzentrum Schwarzwald-halle (KIZ) mit 300 Erstimpfungen pro Öffnungstag. Foto: KMK

WEITER GEHT ES ab Freitag im Kreisimpfzentrum Schwarzwald-halle (KIZ) mit 300 Erstimpfungen pro Öffnungstag. Foto: KMK

 

KIZ und ZIZ haben Betrieb wieder aufgenommen

Während sich Bund und Länder beim Corona-Gipfel am Mittwoch auf eine Verlängerung des Lockdowns bis 7. März geeinigt haben, sollen die Länder bei Schulen und Kitas eigenständig vorgehen. Baden-Württemberg will ab 22. Februar schrittweise öffnen – Details, auch für Karlsruhe, lagen zum Redaktionsschluss noch nicht vor.

Unterdessen ist der dritte Impfstoff des Herstellers AstraZeneca frisch in der Fächerstadt eingetroffen. Er wird nun schwerpunktmäßig für Krankenhauspersonal eingesetzt, während im Impfzentrum Messe Karlsruhe (ZIZ), im Kreisimpfzentrum Schwarzwaldhalle (KIZ) sowie durch Mobile Impfteams (MIT) stetig mehr Menschen ihre Impfung erhalten. Insgesamt waren Mitte der Woche rund 30.000 Impfungen verabreicht.

„Ich bin sehr erleichtert, dass es dank der zuletzt eingetroffenen und angekündigten Impfstofflieferungen nun in ZIZ und KIZ mit den Impfungen wieder vorangeht“, erklärt Bürgermeisterin Bettina Lisbach. Das ZIZ startete nach einer Ruhepause wieder mit Einschicht-Betrieb von 9 bis 15 Uhr am Montag und verabreicht 750 Impfdosen täglich. Das KIZ öffnet am heutigen Freitag wieder für zwei Tage pro Woche und kann dabei insgesamt 600 Impfungen anbieten. Lediglich die MIT hatten durchgehend rund 50 Impfungen pro Tag und Team in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen verteilt.

Infrastrukturell läuft der Impfbetrieb in Karlsruhe also nach wie vor reibungslos – allerdings blieben der Impfstoff und damit auch die angebotenen Termine für ZIZ und KIZ in den kommenden Wochen weiterhin sehr knapp, betont Lisbach. Die Nachfrage nach freien Terminen für Menschen über 80 werde genau wie in den vergangenen Wochen deutlich höher sein als der verfügbare Impfstoff. Dies lasse sich erst lösen, wenn die Impfzentren mit mehr verfügbaren Impfstoffdosen hoch-skaliert würden oder gar unter Vollauslastung laufen könnten. Eine Entlastung für Impfwillige habe aber das vom Land eingesetzte neue System bei der Telefonhotline gebracht: Ebenfalls seit Montag können sich Anrufende der 116117 bei der Impfterminvergabe für eine Warteliste registrieren lassen.

Ihren Impftermin bekommen sie dann später mitgeteilt. Fortschritte gibt es zudem bei der Fahrt ins Impfzentrum: Nach einer Einigung des Ministeriums mit den Krankenkassen werden bereits jetzt ältere Menschen, die zwar impfberechtigt, jedoch nicht mobil sind, unterstützt. Jeder, der etwa Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, kann auch für den Weg zum Impfzentrum eine sogenannte Krankenfahrt nutzen. Voraussetzung dafür ist eine Verordnung des Hausarztes, die auch telefonisch erfragt werden kann. -bea-/-gem-

 
 

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