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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Februar 2021

Erste Hürde auf dem Weg zu KI-Park genommen

FORSCHEN UND ENTWICKELN: Karlsruhe will mit Partnern die Künstliche Intelligenz im Land fördern. Foto: KIT/Michael Roth

FORSCHEN UND ENTWICKELN: Karlsruhe will mit Partnern die Künstliche Intelligenz im Land fördern. Foto: KIT/Michael Roth

 

Regionen Karlsruhe, Stuttgart und Neckar-Alb konkretisieren jetzt Planungen für Landeswettbewerb

Die Regionen Karlsruhe, Stuttgart und Neckar-Alb haben jetzt die erste Hürde auf ihrem Weg zu einem gemeinsamen Innovationspark Künstliche Intelligenz (KI) Baden-Württemberg genommen. Am Montagabend (8. Februar) teilte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den drei Partnern mit, dass sie mit ihren beim Landeswettbewerb eingereichten Eckpunkten zu Inhalten, Flächen und Finanzierung des Vorhabens überzeugt hätten und lud sie zur Teilnahme an der zweiten Stufe des Wettbewerbsverfahrens ein.

Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup freut sich darüber, dass die Gemeinschaftsbewerbung im ersten Schritt punkten konnte und ist sich sicher, dass die zahlreichen damit befassten Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung „unter Hochdruck an der in der zweiten Stufe notwendigen Ausarbeitung und Konkretisierung des Förderantrags arbeiten“.

Darüber informierte der OB am Dienstagabend auch die Mitglieder des gemeinderätlichen Hauptausschusses. Eile ist in der Tat geboten: Bis zum 22. Februar müssen die näheren Details für „das für die drei Partner insgesamt wie für Karlsruhe und die Region selbst herausragende Projekt“, so Mentrup, konkretisiert und ausformuliert sein.

Internationale Strahlkraft

Der Zusammenschluss aus den Regionen Stuttgart, Karlsruhe und Neckar-Alb bündelt die hochkarätigen KI-Kompetenzen der drei Standorte mit dem Ziel, ein europaweit und international wettbewerbsfähiges und sichtbares Zentrum und Ökosystem für KI für Baden-Württemberg zu schaffen. Eine Genossenschaft als gemeinsames Dach verdeutlicht die Überzeugung und den Willen der Kooperation sowie die Offenheit der Allianz für weitere Partner aus Kommunen, Regionen, aus der Wirtschaft und der Wissenschaft in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Miteinander vernetzte Standorte sollen dabei allen Beteiligten einen gemeinsamen KI-Experimentier- und Datenraum ermöglichen.

Das Konzept deckt die gesamte KI-Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur industriellen und gesellschaftlichen Anwendung ab und ermöglicht die Umsetzung von KI-Innovationen unmittelbar vor Ort, sodass sie für Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, Hidden Champions und Start-ups, erreichbar und greifbar werden.

So kann ein Ökosystem mit internationaler Strahlkraft entstehen, das neue Talente aus Hochschulen und Unternehmen, Start-ups und Investitionen weltweit anzieht, sowie eigenständige inhaltliche Beiträge für europäisch souveräne, nachhaltige und sichere KI-Technologien für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sowie für die öffentliche Hand hervorbringt. -trö-

 
 

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