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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Februar 2021

Oberrheinsiegel: „Vive la Freundschaft“

Zwei Karlsruher Schulen erhalten erste Oberrheinsiegel

Unter dem Motto „Vive la Freundschaft“ haben das Regierungspräsidium Karlsruhe und dessen elsässisches Pendant, die Académie de Strasbourg, die Heinrich-Hertz-Schule sowie die Walter-Eucken-Schule aus Karlsruhe zum Deutsch-Französischen Tag mit dem erstmals verliehenen Oberrheinsiegel geehrt.

„Es freut mich sehr, dass mit der Verleihung das langjährige und nachhaltige Engagement der beiden Schulen im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gewürdigt wird“, gratuliert Wirtschaftsdezernentin Gabriele Luczak-Schwarz. So werde auch zur Sicherung von Fachkräften beigetragen.

Erhalten haben die Schulen das Siegel für ihr Engagement im Landesprogramm „Azubi-BacPro“, bei dem Berufsschüler in dualer Ausbildung durch gegenseitige Besuche im Nachbarland das jeweilige System der beruflichen Bildung aber auch das der Berufsausübung kennenlernen. Über mehr als fünf Jahre läuft diese Zusammenarbeit schon. Nach der Pandemie soll sie auch vollumfänglich wieder aufgenommen werden.

„Wir begrüßen und unterstützen diese deutsch-französischen Initiativen und ihre Bemühungen, die berufliche Ausbildung zu internationalisieren,“ erläutert der Direktor der städtischen Wirtschaftsförderung, Michael Kaiser, das Engagement des PAMINA Business Clubs beispielhaft an der Heinrich-Hertz-Schule. „Künftige Fachkräfte erwerben interkulturelle Kompetenzen, und die beiden Wirtschaftsräume wachsen weiter zusammen.“

Das Oberrheinsiegel ist auf Initiative der Arbeitsgruppe Erziehung und Bildung der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz entwickelt worden. Es würdigt die aktive grenzüberschreitende Ausrichtung der Schulen und macht diese sichtbar. -has-

 
 

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