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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Februar 2021

CyberForum: Hotspot der IT-Szene

ORT DER MÖGLICHKEITEN: So soll er nach Fertigstellung aussehen. Foto: Steffler

ORT DER MÖGLICHKEITEN: So soll er nach Fertigstellung aussehen. Foto: Steffler

Simulation der Außenansicht des Gebäudes. Quelle: CyberForum

Simulation der Außenansicht des Gebäudes. Quelle: CyberForum

 

„Smart Production Park“ für digitale Gründer entsteht

Derzeit entsteht im Osten Karlsruhes der Neubau für das Gründerzentrum „Smart Production Park“. Um Gründungen im Sektor der intelligenten und vernetzten Produktion zu fördern, hat die Stadt unter Leitung der Wirtschaftsförderung das Konzept für das Areal entwickelt, das aus einem Accelerator sowie einem Wachstums- und Festigungszentrum besteht.

Der erste Bauabschnitt, Werkstatt 10, wird bereits diesen April eröffnet. Der neue „Ort der Möglichkeiten“ für Start-Ups im Bereich Smart Production, IT, IT-Security und KI hat ein Volumen von 3,2 Millionen Euro:  2,2 Millionen Euro investiert die Stadt, eine Million Euro kommen vom Land und EU. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Cyberforum. Kürzlich stellten Akteure das Projekt auf einer Online-Konferenz vor.

Voll des Lobes für den neuen digitalen Leuchtturm war Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz. „Dieses Projekt passt sehr gut zu unserem starken Wissenschaftsstandort. Hier werden junge Unternehmer und Start-Ups bis zur Marktreife ihrer Produkte sowie dem internationalen Wettbewerb begleitet.“

Das Bauvorhaben auf dem Hoepfner-Areal füge sich sehr gut in die Technologie-Achse im Osten der Stadt ein. Auf den starken IT-Standort, der nun Zuwachs erhält, wies auch Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung hin. Er ging zudem auf die baulichen Modalitäten ein. Der Accelerator (CybeLab) hat eine Fläche von 1.800 Quadratmetern, das Festigungszentrum 1.500 Quadratmeter. Der Vollbetrieb startet im Herbst 2022. „Das bauliche Konzept setzt auf Durchlässigkeit und Dynamik. Gründerkultur braucht Raum für Ideen und Gespräche“, so Kaiser.

Wichtig sei dafür auch eine verbindende Terrasse sowie ein Veranstaltungsraum. Letzteres werde das neue Schaufenster für den Park. „Das wird ein Hotspot der digitalen Gründerszene“, fügte er hinzu. Von einem „großartigen Projekt“, sprach Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender CyberForum. „Gründung ist unsere DNA. Mit diesem Kooperationsprojekt ziehen wir in die Champions League ein.“ Künftig könne man das Potenzial der Hochschullandschaft noch besser ausschöpfen. „Hier wird Mehrwert für die Stadt generiert, ein Schwungrad, um Arbeitsplätze zukunftsfähig zu gestalten“, so Hornberger. Über das CyberLab Accelerator Programm informierte David Hermanns, Geschäftsführer CyberForum. -voko-

 
 

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