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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Februar 2021

Radschnellweg: Per Rad nach Rastatt

GROSSZÜGIG TRASSIERT: So könnte künftig auch der Radschnellweg Karlsruhe - Rastatt aussehen. Foto: Verkehrsministerium BW

GROSSZÜGIG TRASSIERT: So könnte künftig auch der Radschnellweg Karlsruhe - Rastatt aussehen. Foto: Verkehrsministerium BW

 

Planungsvereinbarung für Schnellweg unterzeichnet

Seiner Realisierung einen weiteren Schritt näher gekommen ist der als Direktverbindung zwischen Karlsruhe und Rastatt vorgesehene Radschnellweg: Gemeinsam mit Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und seinem Rastatter Amtskollegen Hans Jürgen Pütsch unterzeichnete OB Dr. Frank Mentrup die Planungsvereinbarung für das rund 21,5 Kilometer lange Projekt.

In der Vereinbarung wird die Zusammenarbeit während der Vorplanung bis zur Festlegung des Trassenverlaufs geregelt. Die hierfür erforderlichen Planungsaufgaben übernimmt federführend das Regierungspräsidium Karlsruhe. 75 Prozent der Planungskosten werden vom Bundesministerium für Verkehr mit rund 700.000 Euro bezuschusst.

Während für das südliche Ende des weitgehend kreuzungsfrei verlaufenden Radschnellwegs der Bahnhof Rastatt angepeilt wird, soll sich der nördliche Endpunkt in Karlsruhe voraussichtlich im Stadtteil Grünwinkel beim Westbahnhof befinden. Dort besteht zukünftig Anschluss an die von der Stadt Karlsruhe geplante Radsüdtangente, die weiter bis zum Bahnhof Karlsruhe-Durlach führt.

Während Regierungspräsidentin Felder vor allem die Vorteile eines Radschnellwegs für Pendlerinnen und Pendler hervorhebt, sieht OB Mentrup darin eine ideale Ergänzung zu den innerstädtischen Zweirad-Routen: „Klimaschutz und Verkehrsplanung machen nicht an den Stadtgrenzen halt. Auch bei Förderung des Radverkehrs müssen wir vernetzt denken und handeln“. -red-

 
 

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