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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. März 2021

Berliner Platz: Schönheitskur beginnt

BÄUME STATT BAULOGISTIK: Der Berliner Platz wird sich bis Ende des Jahres in neuem Glanz präsentieren. Foto: Müller-Gmelin

BÄUME STATT BAULOGISTIK: Der Berliner Platz wird sich bis Ende des Jahres in neuem Glanz präsentieren. Foto: Müller-Gmelin

 

Helles Pflaster und Bäume für den Berliner Platz

Fragt man in Karlsruhe Passanten nach dem Berliner Platz, erntet man nicht selten ein Schulterzucken. Jahrelang war dieser Platz wegen der Tunnelbauarbeiten der KASIG für die Kombilösung im Grunde nicht mehr als solcher erkennbar. Doch dies ändert sich in Bälde. Bis Ende des Jahres wird der Berliner Platz zu einem Schmuckstück mit Verweilqualität aufgewertet.

Den Weg hierfür ebnete in dieser Woche der Bauausschuss des Gemeinderats mit seinem einstimmigen Votum für die Vergabe der Arbeiten an eine Karlsruher Firma. Auf rund 1,3 Millionen Euro werden die Kosten für die Maßnahme veranschlagt, die bereits im April anlaufen soll. Da es sich um eine Sanierungsmaßnahme im Gebiet Innenstadt-Ost handelt, wurde bereits im Voraus ein Förderbetrag von gut 300.000 Euro bewilligt.

Mit rund 2.000 Quadratmetern Gesamtfläche ist der Berliner Platz zwar deutlich kleiner als der zuletzt fertiggestellte Marktplatz, doch gibt es auch hier für das federführende städtische Tiefbauamt einige anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern. Geplant ist, dem Berliner Platz eine ähnliche helle Farbenvielfalt wie dem Marktplatz zu geben. Hierfür wird kleinformatiges Natursteinpflaster mit fünf Steinformaten und insgesamt fünf Farbvarianten zu einem stimmigen Gesamtbild verlegt.

Für zusätzliche Aufenthaltsqualität sorgen zukünftig Bauminseln, in denen nicht nur insgesamt acht neue Amber-, Blauglocken- und Lederhülsenbäume gepflanzt, sondern gleichzeitig mit Rundbänken auch Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Darüber hinaus erhält der neugestaltete Platz einen Trinkbrunnen, neue Beleuchtung und ein taktiles Leitsystem. In das Gesamtkonzept werden auch zwei Treppenabgänge und ein Aufzug zur unterirdischen Haltestelle Kronenplatz integriert. Während der verschiedenen Bauphasen stellt das Tiefbauamt sicher, dass die Wegebeziehungen vom Kronenplatz zum KIT durchgehend aufrechterhalten werden. Mit kleineren Einschränkungen ist zu rechnen. -eck-

 
 

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