Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. März 2021

Corona: Zur Nachahmung empfohlen

SCHNELLTESTZENTREN in Pavillons wie diese von OB Mentrup besuchte und ausdrücklich begrüßte Einrichtung im Durlach-Center will der Karlsruher Drogeriekonzern dm bundesweit 1000 anbieten. Foto: Milde

SCHNELLTESTZENTREN in Pavillons wie diese von OB Mentrup besuchte und ausdrücklich begrüßte Einrichtung im Durlach-Center will der Karlsruher Drogeriekonzern dm bundesweit 1000 anbieten. Foto: Milde

 

dm-Märkte bieten kostenfreie Corona-Schnelltests an, tausend Zentren geplant / OB Mentrup besucht Angebot und sieht Chancen dieses Wegs für Bildung, Handel, Kultur

„Ein zur Nachahmung empfohlenes Projekt“ betitelte Oberbürger-meister Dr. Frank Mentrup das vorige Woche offiziell eröffnete dm Corona-Schnelltest-Zentrum an der Filiale im Durlach-Center. Der Karlsruher Drogeriekonzern will dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Christoph Werner, zufolge Bundes- und Landesregierungen im Bewältigen der Pandemie unterstützen und mit für ein Stück Normalität im Alltag sorgen. „Wir sehen, dass wir durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Politik sowie die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, sich kontrolliert testen zu lassen, einen wirklichen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten können“, betonte Werner.

Die mobilen und schnell aufgebauten Testzentren erlauben zusammen mit dem Filialnetz ein bundesweit großes Angebot für Schnelltests. Das Konzept aus einem einfachen Pavillon und Trennwänden bietet ausreichend Raum für einen Test- und einen Arbeitsplatz. Beide werden mit zwei geschulten Beschäftigten besetzt, sie führen Probeentnahme und Auswertung der zertifizierten Tests durch. Das Ergebnis erhalten die Teilnehmenden rasch. Bei einem Positivbefund werden die Daten automatisch dem Gesundheitsamt übermittelt, dann muss die Hausarztpraxis dies mittels PCR-Test bestätigen. OB Mentrup unterstrich: „dm hat alle nötigen Voraussetzungen geschaffen und Pionierarbeit geleistet.“ Die Kosten der Schnelltests trägt der Bund.

Deutschlandweit sollen noch bis Ende April 500 Schnelltest-Zentren öffnen, 1000 sind geplant. Die Terminvergabe läuft über die mein dm-App oder über die Website. Um „weg von inzidenzabhängigen Öffnung oder Schließung von Angeboten“ zu kommen, stattdessen nicht zu alte Testergebnisse selbst mitzubringen, „um dann Institutionen wie Kultureinrichtungen oder Kinos zu besuchen“, sei dies ein wichtiger Schritt, hob das Stadtoberhaupt hervor und dachte dabei auch an Schulen, Kitas, „eine gute Lösung für den Einzelhandel“. -femi-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe