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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. April 2021

Wirtschaftsförderungsausschuss: Attraktive City wahren

Verwaltung stellt Gremium Umgang mit Corona-Folgen dar

Im Bewusstsein der Lage für Handel, Gastronomie und weitere Gewerbe sowie die gesamte Stadt, unternimmt die Verwaltung ihr Möglichstes, den Auswirkungen der Pandemiebekämpfung entgegenzuwirken. Etwa mit Stundungen, dem Gewähren von Sondernutzung und dem Verzicht auf dafür anfallende Gebühren. Zudem wurden Förderungen für einen Rad-Lieferservice gewährt und Formate wie das Portal „shop@home“ aktiv beworben.

Das Handlungsspektrum bleibt jedoch eingeschränkt, es kommt auf Maßnahmen und Geld aus Berlin und Stuttgart an, erklärte die Verwaltung im Wirtschaftsförderungsausschuss zum FW-FÜR-Antrag – „Überleben des Einzelhandels und der Gastronomie“.

Im Rahmen der Umfrage mit Schwerpunkt Corona-Folgen, die vom Amt für Stadtentwicklung und der Wirtschaftsförderung im April durchgeführt wird, werden indes zusätzlich rund 200 weitere Betriebe aus Gastronomie und Einzelhandel kontaktiert. Die Auswertung soll im Herbst vorliegen. Eine von den Antragstellern zusätzlich geforderte Befragung wäre nicht vermittel- und vor allem nicht schon im ersten Quartal umsetzbar gewesen.

Losgelöst davon setzen sich Stadt, Oberbürgermeister und Wirtschaftsbürgermeisterin für weitere Unterstützung der Unternehmen auf Landes- und Bundesebene ein. Potenzielle Landes- und Bundesfördermöglichkeiten zur Stärkung der Innenstadt werden etwa über den Aktionsplan City ausgelotet, zudem planen Karlsruhe Marketing und Event sowie City Initiative Aktionen mit besonderer Magnetwirkung der Innenstadt für die Zeit nach dem Lockdown. -mab-

 
 

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