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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. April 2021

Fairtrade-Stadt Karlsruhe: Resolution für Lieferkettengesetz

Karlsruhe hat die Resolution „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“ unterzeichnet und sendet mit weiteren Städten und Gemeinden ein klares Signal an die Bundesregierung, jetzt zu handeln, um Menschen- und Umweltrechte besser zu schützen.

„Als öffentliche Hand nehmen wir die Verpflichtung ernst, faire, ökologische und menschenrechtskonforme Standards bei unserem Einkauf und Handeln zu gewährleisten“, unterstreicht Bettina Lisbach, Bürgermeisterin für Umwelt und Gesundheit. Nur ein wirksames Lieferkettengesetz „wird die nachhaltige öffentliche Beschaffung deutlich stärken und das Angebot von sozial- und umweltgerecht hergestellten Waren spürbar steigern“, erklärte die Dezernentin.

Das bundesweite Einkaufsvolumen der öffentlichen Hand liegt bei rund 350 Milliarden Euro, wovon ein Großteil auf die Kommunen entfällt. Daher setzt sich auch Karlsruhe als Fairtrade-Stadt dafür ein, dieses ökonomische Steuerungspotenzial zur Durchsetzung sozialer und gesellschaftspolitischer Ziele durch ein starkes Lieferkettengesetz wirkungsvoll zu nutzen. -red-

 
 

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