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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. April 2021

Kombilösung: Sicherheit bleibt großgeschrieben

Karlstor weiter Schwerpunkt der Kombilösung auf der Zielgeraden / Arbeit mit Hochdruck, auch an den letzten Tunnelblöcken

Am Karlstor wird daran gearbeitet, dass auch die letzten zwei von 152 Tunnelblöcken im Zeitplan fertiggestellt werden. Im Mai, kündigt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung an, sollen alle Decken betoniert sein und dann auf den zuvor hergestellten Außenwänden sowie der die Fahrbahnen trennenden Mittelwand ruhen. Nach dem Aushärten wird der Beton dann gegen Wasser und Korrosion von oben geschützt – und die Arbeiten an der endgültigen Oberfläche des Karlstors können starten.

Mit den noch zu erledigenden Betonarbeiten am Karlstor ist der Rohbau fast nur noch auf diesen Bereich ganz im Westen der umzubauenden Kriegsstraße begrenzt. An den Stützwänden der Ein- und Ausfahrtsrampen zwischen Karl- und Ritterstraße stehen noch wenige Aufgaben an, und nach dem Herstellen des Seitentunnels, der vom durchgängigen Kriegsstraßentunnel in das Einkaufszentrum am Ettlinger Tor hineinführt, bleiben dort lediglich die Arbeiten zum Herstellen der letzten Stützwände für die spätere Ausfahrtsrampe zwischen Ettlinger Tor und Lammstraße. Beides ist voraussichtlich in der zweiten Mai-Hälfte erledigt.

Im Kraftfahrzeugtunnel der Kriegsstraße haben die mit dem Innenausbau Beschäftigten noch Einiges zu tun: So kennzeichnen Maler etwa mit grüner Farbe jede einzelne Notausgangs-Tür: Dabei führt stets eine Tür von der Süd- in die Nordröhre, die nächste Tür gleich daneben von der Nord- in die Südröhre. Für einen Fluchtweg in die sichere, sozusagen freie Röhre. Zugleich werden die Öffnungen in der Mittelwand, in denen die Hydranten bereits funktionsfähig platziert wurden, auf jeder Seite mit einer von der Feuerwehr zu öffnen-den Stahlblechverkleidung ausgestattet, um ungewollte Rauchübertritte von der einen in die andere Röhre zu verhindern. Der Bau der endgültigen Oberfläche läuft ebenfalls auf vollen Touren. Auch der Haltestellenbau geht weiter, der Bahntunnel ist im Probebetrieb. -red-/-mab-

 
 

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