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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. April 2021

Kombilösung: Sichtbar gemeinsam auf der Zielgeraden

DURCH DAS DURLACHER TOR als U-Station fuhr diese VBK-Bahn beim Tunnel-Stresstest. Links im Bild (gelbe Weste: Ralf Messerschmidt, VBK-Unternehmensbereichsleiter Betrieb. Foto: VBK/Gärtner.

DURCH DAS DURLACHER TOR als U-Station fuhr diese VBK-Bahn beim Tunnel-Stresstest. Links im Bild (gelbe Weste: Ralf Messerschmidt, VBK-Unternehmensbereichsleiter Betrieb. Foto: VBK/Gärtner.

 

VBK und KASIG absolvierten erfolg- wie erkenntnisreichen Stresstest im Bahntunnel

Reger Begegnungsverkehr zwischen Bahnen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) soll im Bahntunnel der dann vollendeten Kombilösung ab 12. Dezember üblich sein – noch ist er außergewöhnlich. Bis zu 72 Bahnen pro Stunde werden einmal planmäßig das Gleisdreieck am Marktplatz passieren.

Umso größer, berichten VBK und Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), war die Freude, vorige Woche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Rahmen eines breit angelegten Stresstests erstmals den künftigen Regelbetrieb mit mehreren Bahnen gleichzeitig erprobt haben zu können. Getestet wurde das enge Zusammenspiel zwischen Infrastruktur und Fahrbetrieb, das mit Inbetriebnahme des Bahntunnels reibungslos funktionieren soll.

Vor allem, um möglichen Problemen im Zusammenspiel frühestmöglich begegnen zu können, war auch für die Folgenacht ein sogenannter Stresstest eingetaktet, der über Stunden einen dichten Zehn-Minuten-Takt mit vielen Fahrzeugen simulierte. Mit 20 Bahnen ging es in der ersten Nacht im 20-Minuten-Takt hin und her, dann waren 32 Fahrzeuge im Einsatz.

„Die großen Stresstests sind für uns von sehr großer Bedeutung, um den Fahrbetrieb im Tunnel intensiv erproben zu können“, betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung von VBK, AVG und KASIG, Dr. Alexander Pischon, vor zahlreich erschienen Medien in der ersten Testnacht dieser Art. Sogleich zog er ein positives Fazit und erwartete weitere wertvolle Erkenntnisse. Diese Simulation wertete Pischon als „weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme“.

Viel Erfolg im Weiteren, beim genauen Blick auf etwaige erforderliche Anpassungen, für den gemeinsam erhofften guten Start und Ablauf, wünschte Karlsruhes OB Dr. Frank Mentrup. „Die aufwendigen Stresstests im Tunnel sind ein deutlich sichtbares Zeichen, dass die VBK und die KASIG“, deren Aufsichtsräten er vorsitzt, „nun gemeinsam auf die Zielgerade eingebogen sind“. -red-

 
 

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