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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. April 2021

Sportausschuss: Für hochklassige Vereine, große Hoffnungen und Bevölkerung

SEIT LÄNGEREM unterstützt Karlsruhe verschiedene Olympiahoffnungen. Einige würdigte BM Lenz auch 2020. Archivfoto: MMG

SEIT LÄNGEREM unterstützt Karlsruhe verschiedene Olympiahoffnungen. Einige würdigte BM Lenz auch 2020. Archivfoto: MMG

 

Sportausschuss widmet sich vielfältiger und 2021 gesteigerter Leistungssportförderung

Während Gastgeber Japan und die Welt die Austragung der verschobenen Olympischen Spiele diskutieren, lebt der Traum von Olympia auch in der Fächerstadt weiter. Karlsruhe versteht sich über Leistungs- wie Breitensport als Sportstadt, deren Leistungsträgerinnen und Leistungsträger auch und gerade zur Krisenzeit der Pandemie weiter Förderung erfahren sollen. Dies umfasst Athletinnen und Athleten wie Vereine und deren Infrastruktur.

Unter Vorsitz von Bürgermeister Martin Lenz nahm der Sportausschuss vergangene Woche verschiedene Maßnahmen in diesem Sinne wohlwollend zur Kenntnis. Darunter schon 2020 erteilte städtische Zuschüsse an acht herausragende Mannschaften aus sieben erst- und zweitklassigen Karlsruher Vereinen: ASV Grünwettersbach (Tischtennis), 1. KSV Durlach (Gewichtheben), SSC Karlsruhe (Volleyball), 1. BSC Karlsruhe Cougars (Softball), PSK (Basketball), Kunstturn Region Karlsruhe, Budo-Club (Judo, Damen und Herren).

Als nicht selbstverständlich, aber bewährt ordnete Sportdezernent Lenz die Verteilung der Leistungssportfördermittel auf Vorschlag des Sportkreises mit der Logik wie der Folge ein, „dass eine Stadt diese Förderung in die Hände derer legt, die das am besten beurteilen können“. Gegenüber der von Sportkreisvorsitzendem Dr. Andreas Ramin vorgestellten Übersicht gab es keine Einwände. Der laufende Jahreshaushalt sieht insgesamt 110000 Euro zur Leistungssportförderung vor. Ramin dankte dem Gemeinderat für die darin draufgesattelten 10000 Euro, welche direkt der Nachwuchsförderung zugutekommen sollen.

Weitere Mittel auslösende Faktoren sind Leistungsstützpunkt, Honorartrainerstelle, Anschlussförderung und Förderung von mehr als einem Dutzend Olympiahoffnungen. Zusätzliche 40000 Euro gehen an das von der Leistungselite besuchte Sportinternat. Knapp 1,1 Millionen Euro an Zuschüssen wandte die Stadt vergangenes Jahr „für die Pflege und Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen“ auf. Eine Erhöhung der Mittel um zehn Prozent ist für 2021 vorgesehen, zugunsten von Freisportanlagen, Sporthallen und Räumen, Sondersportanlagen sowie Toiletten, Duschen und Umkleiden.

Die Stadt unternimmt insgesamt ihr Möglichstes, betonte die stellvertretende Leiterin des Schul- und Sportamts, Silke Hinken, dass das laufende Jahr bewusst als erstes „Sportjahr“, für einen neuen Schub tituliert worden sei: „So bereiten wir uns auch aus der Pandemie heraus auf eine Öffnung für den Sport vor, der ein ganz wichtiges Element der Gesellschaft bleibt.“ Mit klaren Zielen, an denen die Sportstadt auch in der Breite wachsen will: Mehr Menschen für den Sport begeistern, Sportvereine unterstützen und verstärken, die Kraft des Sports ganzheitlich nutzen.

Auch in der Spitze wird Karlsruhe trotz Pandemie nach dem weltweit verfolgten Indoor Meeting der Leichtathletik zu Jahresbeginn weitere Zeichen setzen: mit Meetings samt Stabhochsprung auf dem Marktplatz, einem WTA-Profi-Damentennis-Turnier und nicht zuletzt den Hoffnungsträgerinnen und -trägern für Olympia. -mab-

 
 

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