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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Mai 2021

Sozial- und Jugendbehörde zieht um: Mehr Service und Komfort

ABSCHIED VOM RATHAUS-WEST: Das markante historische Verwaltungsgebäude in der Kaiserallee ist in die Jahre gekommen und muss in naher Zukunft aufwendig saniert werden. Foto: Steffler

ABSCHIED VOM RATHAUS-WEST: Das markante historische Verwaltungsgebäude in der Kaiserallee ist in die Jahre gekommen und muss in naher Zukunft aufwendig saniert werden. Foto: Steffler

RATHAUS AN DER ALB: Viele Fachbereiche unter einem Dach vereint. Foto: Steffler

RATHAUS AN DER ALB: Viele Fachbereiche unter einem Dach vereint. Foto: Steffler

 

Bündelung vieler Angebote im „Rathaus an der Alb“

Vom Seniorenbüro bis zur Grundsicherung, von der Ausbildungsförderung bis zur Kindertagespflege: Für vielfältige soziale Belange der Karlsruherinnen und Karlsruher gibt es ab 17. Mai eine gemeinsame Adresse: das Rathaus an der Alb.

In der Ernst-Frey-Straße 10 führt die Sozial- und Jugendbehörde (SJB) mehrere Fachbereiche aus dem Rathaus West und weiteren Standorten zusammen. „Unser facettenreiches Angebot an Dienstleistungen für die unterschiedlichsten Zielgruppen und Altersklassen wird damit noch zugänglicher“, freut sich SJB-Leiterin Karina Langeneckert über den großen Schritt für ihre Behörde. Im Rathaus an der Alb sind künftig der aus dem bisherigen Sozialamt hervorgegangene Fachbereich Soziales und Teilhabe sowie die Kindertagesbetreuung, das Kinderbüro und die Direktion unter einem Dach vereint.

Bereits der Eingangsbereich des angemieteten Bürogebäudes in der Südweststadt strahlt Offenheit aus: Im großzügigen Foyer dient eine Infotheke als erster Anlauf- und Orientierungspunkt. Service-Inseln, digitale Rechercheterminals und ein einladender Wartebereich ergänzen das Konzept, während ein verständliches Leitsystem Bürgerinnen und Bürger durch das barrierearm konzipierte Gebäude führen wird. „Bei uns sollen sich alle willkommen und wohl fühlen“, beschreibt Karina Langeneckert die Idee dahinter.

Das Rathaus an der Alb biete alles, „was eine zeitgemäße, kundenorientierte Behörde ausmacht“. Bei der Gestaltung von Räumlichkeiten und Abläufen sei außerdem berücksichtigt worden, dass viele der Hilfestellungen und Beratungen „sensible Lebensbereiche berühren“. Dieses hohe Maß an Service, Komfort und Diskretion wurde auch beim zweiten neuen Hauptstandort der SJB angesetzt. In der Dependance in der Südendstraße 42 befindet sich künftig der Fachbereich Jugendhilfe und Soziale Dienste mit Abteilungen wie der Schulsozialarbeit oder der Unterhaltsvorschusskasse.

Bürgerinnen und Bürger profitieren ebenso von der räumlichen und organisatorischen Neuordnung der SJB wie die rund 400 Mitarbeitenden der Hauptstandorte. Verbesserte Rahmenbedingungen mit modernen Arbeitsplätzen und optimierten internen Prozessen machten die Behörde „als Arbeitgeber noch attraktiver und als Dienstleister noch effektiver“, ist sich Karina Langeneckert sicher. Ferner verkürze die Bündelung aller Direktionsabteilungen in der Ernst-Frey-Straße Entscheidungswege und Reaktionszeiten.

Mit dem Abschluss des Umzugs an die beiden neuen Standorte findet eine mehr als zweijährige Planungs- und Vorbereitungsphase ein erfolgreiches Ende. „Bei diesem Mammutprojekt haben alle an einem Strang gezogen“, lobt die Behördenleiterin die Gemeinschaftsleistung hinter den Kulissen, die in enger Abstimmung mit dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft erfolgte. Für Bürgerinnen und Bürger bleibt die SJB auch während der Umzugsphase erreichbar. Kommt es doch zu kurzfristigen Schließzeiten einzelner Abteilungen, finden sich diese auf karlsruhe.de. -red-/-maf-

 
 

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