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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juni 2021

Botanischer Garten: Wo der falsche Pfeffer wächst

SCHINUS MOLLE: Der peruanische Pfefferbaum zeigt derzeit seine Früchte. Foto: pr/ssg-Thomas Huber

SCHINUS MOLLE: Der peruanische Pfefferbaum zeigt derzeit seine Früchte. Foto: pr/ssg-Thomas Huber

 

Der Botanische Garten verzeichnete bereits 1888 den Schinus molle in seinem Inventar. Mit diesem botanischen Namen ist der peruanische Pfefferbaum gemeint, der dort in zwei Exemplaren als Kübelpflanze beim Wintergarten wächst.

Die rosa-roten Steinfrüchte der zwei bis drei Meter hohen Bäume ähneln zwar denen des Pfefferstrauchs, doch sonst hat der Schinus molle mit dem echten Pfeffer wenig gemein. In seiner Heimat in Peru, Chile und Argentinien verwenden Heiler die Bestandteile des „falschen Pfeffers“ für medizinische Zwecke. Das aus Früchten und Blättern gewonnene Öl etwa zur Wundheilung oder gegen Atemwegserkrankungen. -trö-

 
 

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