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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juni 2021

Für Kriegsstraße Erde aus Wildpark

DER ALTE STADIONRASEN wird in zwei Arbeitsgängen entfernt, um die Erde darunter in der Kriegsstraße neu aufblühen zu lassen. Foto: KASIG

DER ALTE STADIONRASEN wird in zwei Arbeitsgängen entfernt, um die Erde darunter in der Kriegsstraße neu aufblühen zu lassen. Foto: KASIG

 

Die Kriegsstraße erhält im Rahmen ihres Umbaus eine besonders sportliche Note: Für das künftig zwischen den Gleisen der neuen Trasse der Kombilösung sprießende Rasengrün und das Grün der vier Baumreihen wird nur beste Qualität aus dem Fußballstadion im Wildpark und dem früheren August-Klingler-Stadion in Daxlanden verwendet.

Der Einbau des Bodens hat mehrere Vorteile, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG): Es kommt beste Qualität zum Einsatz, das in den Stadien zu tausenden Kubikmetern Abgetragene muss nicht kostenträchtig entsorgt werden, und obendrein werden keine unnötig vielen Kilometer absolviert.

Den Auftakt machte vorigen Sommer der alte Rasen des Daxlander Klingler-Stadions, das zu einem Wohnungsbau-Gebiet umfunktioniert wurde. Das Erdreich wurde inzwischen in der Kriegsstraße westlich des Ettlinger Tors sowie zwischen Lamm- und Ritterstraße eingebracht. Diese Woche wurde der alte und sogleich ersetzte Rasen im Wildpark abgefräst. Bis zum Einbau in der Kriegsstraße lagert das Erdreich in der Oststadt. -red-/-mab-

 
 

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