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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juni 2021

Niedrige Inzidenz bringt viele Lockerungen: Freiheit kehrt zurück

PLANSCHEN UND SCHWIMMEN ist nun auch im Innenbereich möglich, wie hier im Europabad Karlsruhe. Zudem sind Wellness- und Saunabereich wieder für Schwitz-Freunde geöffnet. Foto: Steffler

PLANSCHEN UND SCHWIMMEN ist nun auch im Innenbereich möglich, wie hier im Europabad Karlsruhe. Zudem sind Wellness- und Saunabereich wieder für Schwitz-Freunde geöffnet. Foto: Steffler

KLETTERHALLEN und Fitnessstudios warten wieder auf Sportliche. Foto: Steffler

KLETTERHALLEN und Fitnessstudios warten wieder auf Sportliche. Foto: Steffler

 

Knapper Impfstoff trifft aufgehobene Priorisierung

Nach einer wahren Talfahrt der Inzidenzen haben sowohl der Stadtkreis wie auch der Landkreis Karlsruhe seit Montag die dritte Öffnungsstufe im Sinne der Landes-Corona-Verordnung erklommen. Aktuell genießen die Karlsruherinnen und Karlsruher deshalb so viele Lockerungen wie noch nie in diesem Jahr.

Neben Thermalbädern, Kletterhallen oder Fitnessstudios dürfen inzwischen sogar wieder Freizeitparks und Kulturveranstaltungen Besucher empfangen. Zusätzlich zur dritten Öffnungsstufe gibt es seit Montag weitere Erleichterungen, weil die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge stabil unter 35 geblieben war. Dies ermöglicht nun auch wieder Vereinsversammlungen oder Feiern im Gastgewerbe. Zudem fiel die Testpflicht für die Außenbereiche von Gastronomie, Veranstaltungen und Einrichtungen weg – auch für Freibäder. Die Regelungen im Einzelnen sind auf dem Corona-Portal von Stadt- und Landkreis auf karlsruhe.de/corona verlinkt.

Ebenfalls seit Montag ist auch die Impfpriorisierung bundesweit aufgehoben. Alle, die sich gegen das Corona-Virus impfen lassen wollen, können sich nun einen Termin buchen. Anders als noch vor einigen Wochen und Monaten erwartet, ist der Impfstoff jedoch derzeit in ganz Deutschland und somit auch in Karlsruhe wieder knapp. Das Zentrale Impfzentrum Messe Karlsruhe (ZIZ) und das Kommunale Impfzentrum in der Schwarzwaldhalle (KIZ) sind hauptsächlich mit Zweitimpfungen beschäftigt und bewältigen etwa 17.000 Termine pro Woche. Über Impfstoff-Lieferungen in den kommenden Wochen lässt sich aktuell noch keine Aussage treffen, weshalb auch die Mobilen Impfteams (MIT) ihre Planung vorerst pausieren.

Positive Bilanz ziehen die Karlsruher Zentren derweil zu den Altersgruppen-Aktionen: Für die Aktionen Ü-60, Ü-65 und Ü-75 konnten bislang etwa 1.200 Termine vergeben werden. Mit Stand 8. Juni sind in Karlsruhe 265.393 Impfungen verabreicht worden – davon 159.695 im ZIZ, 61.051 im KIZ und 44.647 über die MIT. 172.814 Menschen haben ihre Erstimpfung erhalten, 92.579 bereits ihre Zweitimpfung. Der weiterhin bestehende Impfstoffmangel bedingt, dass neue und kurzfristige Termine nur in sehr beschränktem Umfang angeboten werden können.

Für all diejenigen, die in ihrer Freizeit auf einen negativen Corona-Test angewiesen sind, stehen inzwischen 247 Teststellen zur Verfügung. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Einen Überblick gibt es auf karlsruhe.de/teststellen. In Anbetracht weggefallener Testpflichten in vielen Bereichen ist damit zu rechnen, dass die Anzahl der Teststellen sich künftig nach und nach wieder zurückentwickeln wird. -bea-

 
 

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