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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juni 2021

„Toujours Kultur“ bietet Liveshows

EINE BÜHNE wird wie bereits 2020 vor dem Substage aufgebaut. Auch dieses Mal müssen Besucher von „Toujours Kultur“-Veranstaltungen Abstand halten. Foto: Manuel Köcher

EINE BÜHNE wird wie bereits 2020 vor dem Substage aufgebaut. Auch dieses Mal müssen Besucher von „Toujours Kultur“-Veranstaltungen Abstand halten. Foto: Manuel Köcher

 

Dreimonatiges Open-Air-Festival im Alten Schlachthof steht in den Startlöchern

Das Sommerfestival „Toujours Kultur” bringt nach langer Corona-Pause Musik, Tanz und Theater auf Karlsruher Bühnen. Start für das dreimonatige Event ist am Donnerstag, 17. Juni. Das vielfältige Programm wurde nun vorgestellt. „Alle haben sich mit viel Engagement für diese Veranstaltung stark gemacht“, sagte Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche: „Wir haben endlich unsere langersehnte Kultur zurück.“ Gérald Rouvinez-Heymel, Vorstand des Kulturrings Karlsruhe, betonte: „Die Menschen brauchen die Kultur für ein schönes Leben.“ Kultur biete die Möglichkeit, persönliche Grenzen zu erweitern und zu wachsen.

Veranstalter des interdisziplinären Festivals ist der Kulturring, ein spartenübergreifender Zusammenschluss von Karlsruher Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft. Insgesamt 16 Kultureinrichtungen aus der Fächerstadt machen bei dem Event gemeinsame Sache. Dementsprechend vielfältig ist das Programm: Konzerte, Kleinkunst, Poetry und Science Slams, Standup-Comedy, Workshops und Stummfilme sowie Ausstellungen und zeitgenössischen Zirkus wird es geben.

„Da ist für jeden etwas dabei, es gibt auch zwei Kinderkonzerte“, sprach Vivien Avena, Programmmacherin beim Substage von einem „bunten und vielfältigen Programm, das alle Beteiligten widerspiegelt“. Mit dabei sind unter anderem das Tollhaus, die Kinemathek und das Kulturhaus Mikado.

Ermöglicht wird das Programm von „Toujours Kultur“ durch breites, finanzielles Fördern unter anderem durch Stadt, Land und Bund. So unterstützt die Stadt Karlsruhe etwa die Open-Air-Bühne mit 30.000 Euro. Der Geschäftsführer der Kinemathek, Marc Teuscher, betonte: „ein großes Solidaritätsprojekt. Es gibt viel Unterstützung von allen Seiten. Alle wollen, dass was passiert in der Kultur.“

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Festival mit längerer Spielzeit und weiteren Spielstätten deutlich gewachsen. Eröffnet wird das Festival von der Hausband der „Pierre M. Krause Show“ SMAF (17. Juni, 20 Uhr). Das ganze Programm und die aktuell geltenden Corona-Auflagen finden sich auf www.toujours-kultur.de. -gia-

 
 

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