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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Juli 2021

Gemeinderat: Gemeinsam entwickeln

 

Plenum für Grundsatzpapier und neue Projektpartnerschaft

Die beiderseits befruchtenden Kontakte nach Indien, ins südamerikanische Ecuador und nach Ostafrika kommen nicht von ungefähr: Kommunale Entwicklungszusammenarbeit ist ein Pfeiler der Karlsruher Internationalisierungsstrategie und in die umfassende Verantwortung vor allem dem globalen Süden gegenüber eingebunden.

Letztere sollte allen erwähnten Haushaltsschwierigkeiten zum Trotz „nicht von der Kassenlage abhängen“, betonte OB Dr. Frank Mentrup und sprach sich für noch mehr Vernetzung aus.

Einstimmig hatte der Gemeinderat das Grundsatzpapier zuvor wohlwollend zur Kenntnis genommen, unter anderem den Eckpunkten nachhaltiger Entwicklungsziele und dem Vorhaben zugestimmt, bis 2030 eine Projektpartnerschaft in Afrika zu begründen. „Unsere globale Lebensweise muss sich dringend ändern“, hob Jorinda Fahringer hervor, doch immerhin: „Die Vorlagen zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind.“ Dankbar zeigte sich auch CDU-Fraktions-vorsitzender Tilman Pfannkuch, er wollte die hehren formulierten Ziele aber eingeordnet wissen: „Wir retten die Welt sicher nicht allein, wir leisten einen kleinen Beitrag.“ Sein SPD-Pendant Parsa Marvi sah die Vielschichtigkeit des Beitrags wie Vertrauensbildung im Erarbeiteten gegeben. „Sehr unverbindlich und nicht besonders konkret“ nannte FDP-Fraktionsvorsitzender Tom Høyem die Ziele und vermisste eine Stabsstelle. In Uganda etwa habe er sehr viel mehr Freude erlebt „als bei uns“, berichtete Friedemann Kalmbach (FW/FÜR), auch die eigene Seite gewinne. -mab-

 
 

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