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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Juli 2021

Volkswohnung: Spatenstich für neues Wohnquartier mit Kita in Oberreut

BEREIT FÜR DAS NEUE QUARTIER sind (v. l.) Mario Rösner und Stefan Storz (beide Vowo), Baubürgermeister Daniel Fluhrer, Architekt Philip Schmal und Bauleiter Stefan Beiser. Foto: Volkswohnung

BEREIT FÜR DAS NEUE QUARTIER sind (v. l.) Mario Rösner und Stefan Storz (beide Vowo), Baubürgermeister Daniel Fluhrer, Architekt Philip Schmal und Bauleiter Stefan Beiser. Foto: Volkswohnung

 

Nachhaltigkeit durch Photovoltaik, Fernwärme und Radstellplätze

Im Beisein von Baubürgermeister Daniel Fluhrer und dem Geschäftsführer des kommunalen Immobilienunternehmens Volkswohnung (Vowo), Stefan Storz, fiel nun mit einem symbolischen Spatenstich der Startschuss für ein neues Oberreuter Quartier.

Auf rund 1,5 Hektar entstehen 173 Mietwohnungen (davon 104 öffentlich gefördert), Tiefgarage und Kita. Bei einem Investitionsvolumen von rund 47 Millionen Euro, können erste Mieterinnen und Mieter voraussichtlich ab Ende 2023 einziehen, ehe voraussichtlich 2024 die Kita in Betrieb geht.

Einstimmig hatte der Gemeinderat erst vor Kurzem wie berichtet den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Östlich Woerishofferstraße“ gefasst und damit die Weichen gestellt. Eine hohe Flächenausnutzung, unterschiedliche Wohnungstypen und -größen sowie bedarfsgerechte Wohnformen stehen bei den Planungen für das Viertel im Südosten des Stadtteils ebenso im Vordergrund wie Berücksichtigen und Wahren der umgebenden Strukturen. Das und mehr würdigte Dezernent Fluhrer für bezahlbaren Wohnraum, „der in Karlsruhe dringend benötigt wird“. So wachse das Wohnflächenangebot, und die Vowo „fördert durch die kluge Planung unterschiedlicher Wohntypologien gleichzeitig städtebauliche und soziale Vielfalt“.

Nach Abriss des überalterten Bestands folgen zwei lange Gebäudezeilen mit vier bis fünf Geschossen an der Woerishofferstraße. Dahinter entstehen zwei weitere fünf- bis sechgeschossige Zeilen, die einen begrünten Innenhof umschließen. Storz kündigte unter anderem Photovoltaik, Fernwärme, mehr Pflanzungen und Lärmschutz an sowie gut „340 neue Fahrradabstellplätze und eine passende Lade-Infra-struktur für Elektromobilität“. -red-

 
 

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