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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Juli 2021

Neue Funktion für die Alte Feuerwache in Planung: Haus des Bevölkerungsschutzes

Foto: Stadt Karlsruhe

Foto: Stadt Karlsruhe

 

Ritterstraße steht wohl auch künftig für Einsatz im Dienst der Gesellschaft

Die roten Feuerwehrautos sind weg, und es ist Ruhe eingekehrt in der Südweststadt. Nun gibt es Pläne, die Alte Feuerwache in der Ritterstraße wieder mit Leben zu füllen. Sie soll als Haus des Bevölkerungsschutzes genutzt werden.

Im Hauptgebäude werden dabei die ehrenamtlichen Einheiten des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes verschiedener Vereine verortet. Im ehemaligen Werkstattgebäude soll eine hauptamtliche Rettungswache entstehen.
Im Rahmen der Umbaumaßnahmen erfolgt im Hauptgebäude eine technische Erneuerung. Genutzt werden soll das Gebäude ähnlich wie vorher durch die Feuerwehr: So können Büros der Vereine und Fahrzeuge des Katastrophenschutzes Platz finden. Allerdings werden diese Fahrzeuge nicht unter Sondersignal ausfahren, sondern nur zu Einsatzsituationen im Rahmen des Katastrophenschutzes.

Fertigstellung frühestens 2024

Im ehemaligen Werkstattgebäude, das früher zu Reparaturarbeiten Nutzen fand, soll die hauptamtliche Rettungswache des Arbeiter-Samariter-Bundes Baden-Württemberg (ASB) untergebracht werden. Dort sind unter anderem Stellplätze für die Rettungswagen geplant sowie Funktionsräume für die Sanitäterinnen und Sanitäter – zum Beispiel Büros, Aufenthaltsräume und auch eine Küche. Nutzen sollen das altehrwürdige Gebäude künftig der ASB, die Johanniter-Unfall-Hilfe Ortsverein Karlsruhe, der Malteser Hilfsdienst, der DLRG Bezirk Karlsruhe und die Karlsruher Bergwacht.

Gegen Ende dieses Jahres müssen noch die Gremien des Gemeinderats zustimmen. Ein Baubeginn wäre dann voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres möglich. Mit der Fertigstellung rechnen die Planer für das Jahr 2024.

Weitere Informationen zur künftigen Nutzung sowie zu den beteiligten Institutionen finden sich ab 9. Juli im Beteiligungsportal der Stadt Karlsruhe auf beteiligung.karls-ruhe.de. Etwaige Fragen zum Projekt können Interessierte per E-Mail an die Adresse altefeuerwache@ kfg.karlsruhe richten. -gia-

 
 

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