Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Juli 2021

Corona-Impfaktionen: Stadt ermöglicht auch Vor-Ort-Chancen

Ohne Termin zum Impfen – neue Angebote, näher an den Menschen, vorgestellt / Aktionen an diesem Wochenende in der „Marktlücke“ und „Im Schlachthof“ geplant

Das Karlsruher Impfangebot wird mit Vor-Ort-Aktionen erweitert. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Bettina Lisbach stellte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am vergangenen Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz die Impf-Aktionen vor. „Die Impfung schützt den einzelnen vor schweren Krankheitsverläufen und deren Folgen, und es schützt alle vor Infektionen“, appellierte Mentrup.

Eine niedrige Inzidenz heiße aufgrund weniger Beschränkungen nicht mehr, dass man sich nicht anstecken könne. Zusätzlich ließen sich immer weniger Menschen impfen, daher wolle man nun mit den Angeboten „näher an die Menschen kommen“.

Am kommenden Wochenende organsiert daher das Kommunale Impfzentrum (KIZ) zwei Impf-Aktionen vor Ort und ohne Termin. Am Samstag, 17. Juli, gibt es den Piks zwischen 13 und 18 Uhr in der „Marktlücke“ am Karlsruher Marktplatz. Am Sonntag, 18. Juli, wird im Gasthaus „Im Schlachthof“ zwischen 15 und 20 Uhr geimpft. An beiden Terminen werden ein mRNA-Impfstoff sowie Johnson & Johnson angeboten. Auch in Durlach und Hohenwettersbach finden demnächst Impfaktionen statt. Eine Auflistung der Impf-Aktionen in Karlsruhe befindet sich auf dem Corona-Portal von Stadt- und Landkreis auf karlsruhe.de/corona.

Am Freitagmorgen bot das KIZ in der Schwarzwaldhalle erstmals Impfungen ohne Termin an. Dies wird auch in der kommenden Woche zu ausgewählten Zeiten möglich sein. Über eine weitere Öffnung für Impfen ohne Termin ab Montag, 26. Juli, wird im Laufe der nächsten Woche entschieden. Das Land hatte sich im Nachgang der Pressekonferenz in diesem Sinne in einem Schreiben an alle Impfzentren gewandt und dazu aufgerufen, künftig nur noch Impfen ohne Termin anzubieten.

Bürgermeisterin Bettina Lisbach begrüßte den Öffnungsschritt des Landes und hofft, dass es die breite Öffnung der Impfzentren auch mit entsprechenden Impfstofflieferungen unterstützen werde. Die vierte Welle werde kommen, betonte Lisbach. „Wie stark, hängt davon ab, wie viele Menschen sich jetzt impfen lassen!“
Mit Stand 13. Juli sind in den Impfzentren und über die Mobilen Impfteams insgesamt 334.510 Impfungen verabreicht worden. Die Quote vollständig Geimpfter im Stadtkreis liegt bei rund 40 Prozent. -has-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe