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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Juli 2021

Forstamt: Regenrisiken für Mensch und Natur

AUS EXPERTENSICHT besteht gerade bei Unwetterlagen im Wald Lebensgefahr. Er sei darum aktuell zu meiden. Foto: Forstamt

AUS EXPERTENSICHT besteht gerade bei Unwetterlagen im Wald Lebensgefahr. Er sei darum aktuell zu meiden. Foto: Forstamt

 

Nach der seit Jahren massiven Trockenheit hilft der Regen der vergangenen Wochen der Natur grundsätzlich. Doch der Waldboden ist inzwischen auch aufgeweicht. Bäume, deren Wurzeln durch Trockenheit und Pilze vorgeschädigt sind, können plötzlich – auch ohne Windeinwirkung – umfallen. Vor allem im Bereich der Rheinauen und im südlichen Hardtwald sind bereits einige Bäume umgestürzt.

Darum seien Waldgebiete auch in den kommenden Tagen möglichst zu meiden, rät das städtische Forstamt. Wer im Wald unterwegs ist, sollte auf waldtypische Gefahren wie abgebrochene oder tote Äste in Baumkronen achten und mit Hindernissen rechnen. Gerade bei und nach schweren Gewittern sowie Starkregen besteht Lebensgefahr. Der Anstieg des Rheinpegels bringt nun Jungeichen in Bedrängnis und vielleicht Schaulustige, die aber von „Hochwassertourismus“ absehen sollten, sowie Wild. Bei ähnlicher Lage waren durch Menschenmengen aufgeschreckte Tiere ins Wasser geflüchtet und verendet. -red-

 
 

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