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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Juli 2021

Kuttererweg: Bildschön spazieren

EHEPAAR SCHMITT und BM Käuflein mit dem Daxlander Künstler August Kutterer, porträtiert von dessen Freund Wilhelm Martin. Foto: Steffler

EHEPAAR SCHMITT und BM Käuflein mit dem Daxlander Künstler August Kutterer, porträtiert von dessen Freund Wilhelm Martin. Foto: Steffler

 

Jenseits des Bilderrahmens lässt sie sich erahnen, die bäuerliche Idylle, die Daxlanden einst prägte. In seinen Werken hat Kunstmaler August Kutterer (1898 – 1954) die Stimmungen, Farben und Lichtverhältnisse seiner Heimatgemeinde mit deren Auenlandschaften lebendig gehalten. Am 9. Juli übergaben nun die Enkelin des Künstlers, Dr. Elisabeth Schmitt, ihr Ehemann Dr. Roland Schmitt und Bürgermeister Dr. Albert Käuflein den Kuttererweg offiziell seiner Bestimmung.

Er führt Kunst- und Naturliebhaber zu den Orten führt, an denen der Landschaftsmaler seine Feldstaffelei aufstellte. Ein erläuterndes Heft mit Abbildungen der Gemälde dient als Begleiter auf dem rund vier Kilometer langen Spazierweg, Interessierte erhalten es am Wohnhaus gegen eine Schutzgebühr von drei Euro.

Der Rundweg, der beim Atelier (Vorderstraße 14) beginnt, erlaubt viel-fältige Ansichten: Nicht nur auf das Werk eines Schülers der Karlsruher Kunstakademie, sondern auch auf die Landschaft, in der es entstand. Wie diese sich seitdem veränderte, rückt damit auf den Spuren Kutterers auch in den Blick. Das Wissen über ihren Großvater und den Stadtteil, in dem er wirkte, zu erhalten, stand für Schmitt beim Erarbeiten des Pfads im Mittelpunkt.

Käuflein drückte der Familie Respekt und Dank aus, „dass Sie das schöne Werk von August Kutterer nicht nur privat genießen, sondern uns einladen, es mit Ihnen zu teilen“. Der Kulturdezernent pflegt durch seine Verwandtschaft zu Wilhelm Martin, Kunstakademie-Schüler und langjähriger Freund Kutterers, eine persönliche Verbindung zu dem Daxlander Maler. Mehr Informationen auf august-kutterer.de. -los-

 
 

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