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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Juli 2021

Regionalkonferenz Mobilitätswende: cogniBIT erhält Future Mobility Award 2021

„DEN FUTURE MOBILITY AWARD 2021“ überreichten Bundesstaatssekretär Bilger (l.) und OB Mentrup an Dr. Isabelle Garzorz von cogniBIT. Links oben schwebt h-aero, ein Elektroflugzeug des Baden-Badener Start-ups Hybrid-Airplane. Foto: TRK

„DEN FUTURE MOBILITY AWARD 2021“ überreichten Bundesstaatssekretär Bilger (l.) und OB Mentrup an Dr. Isabelle Garzorz von cogniBIT. Links oben schwebt h-aero, ein Elektroflugzeug des Baden-Badener Start-ups Hybrid-Airplane. Foto: TRK

 

Regionalkonferenz erstmals virtuell über Livestream aus dem Baden-Badener Kongresshaus

Auf der Regionalkonferenz Mobilitätswende ist das Münchner Start-Up-Unternehmen cogniBIT in der vergangenen Woche mit dem „Future Mobility Award 2021“ ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte außerdem das Ettlinger Start-up Routago mit einem Sonderpreis für den Beitrag zur Bewältigung einer mobilitätsrelevanten gesellschaftlichen Herausforderung.

Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) und Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, überreichten die Trophäe sowie einen Scheck über 5.000 Euro an cogniBIT. Als Vertretung des Unternehmens dankte Dr. Isabelle Garzorz und versicherte, das Geld werde in die weitere Technologieentwicklung fließen. Das Startup ermöglicht den Herstellern autonomer Fahrzeuge, die sichere Interaktion ihrer Fahrzeuge mit menschlichen Verkehrsteilnehmern effizient und sicher in einer Simulation zu testen. Routago erhielt seine Förderung für die weltweit erste barrierefreie Navigationslösung für Menschen mit Sehbehinderung.

TRK und Metropolregion Rhein-Neckar veranstalten die Regionalkonferenz Mobilitätswende jährlich: Sie sorgt für Erfahrungsaustausch sowie das Vernetzen von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Knapp 500 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten vergangene Woche erstmals virtuell an der etablierten Veranstaltung teilnehmen.

Ein großes Thema der zahlreichen Vorträge und Talkrunden war der massive Einbruch der Fahrgastzahlen im ÖPNV durch Corona. Er macht die Vorgabe, die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln, zu einer echten Herausforderung. Zwar ist die aktuelle Finanzierung des ÖPNV durch den Rettungsschirm eine gute Hilfe, die coronabedingten Einnahmeausfälle zu kompensieren – darin waren sich die Vertreterinnen und Vertreter aus Frankreich, der Bundes- und Landespolitik sowie der kommunalen Ebenen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz einig. Langfristig ist die Finanzierung der erheblichen betrieblichen Mehrkosten durch den Ausbau des ÖPNV jedoch völlig offen. -has-

 
 

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