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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Juli 2021

Ausschuss für Umwelt und Gesundheit: Parallel handeln

Debatte im Ausschuss über CO2-Vermeidungskosten

Über CO2-Vermeidungskosten debattierten die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Gesundheit bei ihrer jüngsten Sitzung. Zur Vertiefung hatte das Gremium zwei Experten wissenschaftlicher Institute digital zugeschaltet – war die Debatte doch von einem aus dem Gemeinderat verwiesenen CDU-Antrag angestoßen worden. Klärung hatte sich die Fraktion vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht für viele im Karlsruher Klimaschutzkonzept verankerte Maßnahmen erhofft.

Denn CO2-Vermeidungskosten geben Auskunft über die Höhe der notwendigen Finanzmittel zur Vermeidung einer Tonne CO2. Umweltbürgermeisterin Bettina Lisbach wies darauf hin, dass die Relation von Kosten zu CO2-Einsparung bei Klimaschutzmaßnahmen ein wesentliches Kriterium sei. Vor dem Hintergrund der Dringlichkeit städtischen Handelns müssten aber zahlreiche Maßnahmen parallel angegangen werden. Die Stadt könne nicht lange überlegen, welche Maßnahme wann an der Reihe sei. „Die Verwaltung kann den Klimaschutz nicht alleine stemmen, auch Privathaushalte und freie Wirtschaft sind wichtige Partner“, betonte Lisbach. Viele Klimaschutzmaßnahmen lohnen sich zudem finanziell, etwa Wärmedämmung von Gebäuden. -bea-

 
 

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