Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. September 2021

Briefwahl: Trend setzt sich fort

INFO ZUR BRIEFWAHL: Bürgermeister Dr. Albert Käuflein und Amtsleiterin Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig ordnen bei Wahlbüro-Chefin Pia-Rebekka Arend (r.) den aktuellen Stand ein. Foto: Hertweck

INFO ZUR BRIEFWAHL: Bürgermeister Dr. Albert Käuflein und Amtsleiterin Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig ordnen bei Wahlbüro-Chefin Pia-Rebekka Arend (r.) den aktuellen Stand ein. Foto: Hertweck

 

Auch bei Bundestagswahl werden mehr Briefwähler erwartet

Aller guten Dinge sind drei: Nach der OB-Wahl 2020 und der Landtagswahl in diesem Frühjahr wartet mit der Bundestagswahl nun die dritte Bewährungsprobe auf das neue Briefwahlbüro der Stadt Karlsruhe in der Kriegsstraße. Für die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es schon jetzt viel Arbeit, denn „wir haben wie bei allen Wahlen eine deutliche Tendenz zur Briefwahl“, stellte Bürgermeister Dr. Albert Käuflein bei seinem Besuch im Wahlbüro fest.

Hatten 2017 noch insgesamt 52.624 Wahlberechtigte ihre Stimme per Briefwahl abgegeben, so ist diese Marke schon jetzt einige Wochen vor dem Wahltermin überschritten. Dezernent Käuflein und die Leiterin des Amts für Statistik und Wahlen, Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig, rechnen mit mehr als 100.000 Briefwahlanträgen, was ungefähr der Hälfte aller rund 205.000 wahlberechtigten Karlsruher Bewohner entspricht. Der starke Zuwachs „ist durchaus in unserem Sinne“, gab sich Käuflein mit Blick auf die anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie erleichtert.

Je weniger Bürgerinnen und Bürger persönlich zur Urne gehen, desto weniger Andrang gibt es in den Wahllokalen. Zusätzliche Entlastung bringt außerdem die Neueinteilung der Wahlbezirke, deren Anzahl bei der Urnenwahl von 100 auf 124 und bei der Briefwahl von 110 auf 125 erhöht wurde. Auch wenn die persönliche Vorsprache im Briefwahlbüro weiterhin möglich ist, empfiehlt Bürgermeister Käuflein die Nutzung anderer Kanäle: „Am einfachsten geht es mit dem QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung.“

Wer Briefwahlunterlagen beantragt hat, sollte nun noch auf die rechtzeitige Stimmabgabe achten. Ein (portofreier) Versand mit der Post muss bis spätestens Mittwoch, 22. September, erfolgen, danach kann man sein Votum bis zum Wahlsonntag auch noch direkt beim Briefwahlbüro oder im Rathaus einwerfen. -eck-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe