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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. September 2021

SportBox: Eine Stunde voller Spiel und Spaß

DIE SPORTBOX präsentierten im Rheinstrandbad als kostenfrei nutzbares Arsenal diverser Sportgeräte Oliver Sternagel von den Bäderbetrieben (links) und Stadtwerke-Chef Michael Homann. Foto: Müller-Gmelin

DIE SPORTBOX präsentierten im Rheinstrandbad als kostenfrei nutzbares Arsenal diverser Sportgeräte Oliver Sternagel von den Bäderbetrieben (links) und Stadtwerke-Chef Michael Homann. Foto: Müller-Gmelin

 

Bäderbetriebe und Stadtwerke Karlsruhe sorgen für neue Attraktion in Rappenwört / Einfache Buchung per App möglich / Idee stammt ursprünglich aus der Südstadt

Angesichts der weitläufigen und gepflegten Rasenflächen des Rheinstrandbads Rappenwört steht so manchen Besuchern der Sinn nicht nur nach Schwimmen. Doch was tun, wenn gerade keine Bälle, Badminton-Schläger oder Frisbee-Scheiben zur Hand sind? Dazu verspricht jetzt ein Gang zur SportBox Abhilfe. Die neueste Errungenschaft der Karlsruher Bäderbetriebe bietet genau das, wonach die Sportfreunde suchen – und das sogar zum Nulltarif.

Über „ein kleines Sahnehäubchen mehr, das wir unseren Gästen bieten können“, freute sich der Geschäftsführer der Bäderbetriebe, Oliver Sternagel, bei der Vorstellung der SportBox, die mit Unterstützung der Stadtwerke Karlsruhe beschafft worden war. Unter dem Motto „Spiel und Freizeit“ enthält der stabile Betonkasten Volley-, Fuß- und Basketball, Badminton- und Tischtennisschläger sowie Wikinger-Schach, Springseile, Gymnastikbänder und Frisbeescheiben.

Der Zugang ist denkbar einfach, über eine App können sich Interessenten anmelden und ein 60-Minuten-Fenster buchen, innerhalb dessen das gesamte Angebot zur Verfügung steht. Danach sollte man aber tunlichst alles wieder zurücklegen, denn die per Solarzelle autark mit Strom versorgte SportBox prüft die Vollständigkeit des Sortiments nach jeder Ausleihe.

Nachdem die Idee zu dieser Innovation ursprünglich aus der Karlsruher Südstadt kam, hatte ein hessisches Start-Up-Unternehmen daraus das aktuelle Modell entwickelt. Grund genug für Zuspruch und Unterstützung von Sportbürgermeister Martin Lenz sowie einen städtischen Zuschuss, die erste Box sicherte sich der TSV Bulach. „Für solche Initiativen haben wir große Sympathien“, betonte Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke, „sie sind ein Beitrag dazu, unsere Stadt noch liebenswerter zu machen.“

Gemeinsam nutzbare Sportangebote würden „eine neue Form des Miteinanders“ vermitteln. So hätten die Stadtwerke nicht nur die SportBox im Rheinstrandbad unterstützt, sondern zugleich in Kooperation mit Vereinen zwei weitere Boxen auf dem Gelände des Polizei-Sportvereins und in der Günter-Klotz-Anlage ermöglicht. „Wenn wir gute Erfahrungen machen, soll das nicht die letzte Box sein“, kündigte Homann an.

Zwar bedauerte Oliver Sternagel, dass die SportBox in Rappenwört wegen eines technischen Defekts zwei Monate später und damit erst zum Ende der Badesaison geliefert werden konnte, doch da das Freibadgelände auch in der kalten Jahreszeit für die Öffentlichkeit zugänglich ist, kann ein Ausflug an den Rhein künftig mit etwas Sport abgerundet werden. -eck-

 
 

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