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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. September 2021

Energiewendetage Baden-Württemberg: Smarter Ort der Möglichkeiten

AUSZEICHNUNG von „Smart East“ als „Ort der Möglichkeiten“ mit (v. l.): Dr. Christoph Schlenzig, Manuel Lösch, Staatssekretär Baumann, Bürgermeisterin Luczak-Schwarz und Dr. Friedrich Georg Hoepfner. Foto: jowaka

AUSZEICHNUNG von „Smart East“ als „Ort der Möglichkeiten“ mit (v. l.): Dr. Christoph Schlenzig, Manuel Lösch, Staatssekretär Baumann, Bürgermeisterin Luczak-Schwarz und Dr. Friedrich Georg Hoepfner. Foto: jowaka

 

Bei den Energiewendetagen Baden-Württemberg konnten sich Interessierte landesweit über die Themen erneuerbare Energien, Energiesparen, Energieeffizienz sowie Klimaschutz und das Reduzieren von Treibhausgasen informieren.

Unter anderem gab es dazu in Karlsruhe beim Reallabor „Smart East“, ein Leuchtturmprojekt der TechnologieRegion Karlsruhe, konkrete Beispiele, Technologien und Ideen für Klimaschutz wie auch Energiewende. Im Fokus stand das innovative Quartier, Vorreiter in Sachen Digitalisierung, Vernetzung und neue Geschäftsmodelle für eine energieeffiziente Zukunft. „Das Reallabor passt hervorragend zu Karlsruhes besonderen Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, hat zudem ein Alleinstellungsmerkmal“, betonte Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, die „Smart East“ als „Ort der Möglichkeiten“ aus-zeichnete. Damit werden neu entstehende Zukunftsorte der Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt Karlsruhe in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Immerhin sind Start-ups in Karlsruhe zusammen mit den Hochschulen längst eine große Talentschmiede: Rund 4.400 Unternehmen stammen mittlerweile aus dem IT-Sektor.

Im Osten der Stadt werde Energie-wende gelebt, gelernt und geforscht. Ob aktuelle Technologien oder Einblicke in Projekte rund um Digitalisierung und Energie: „Wir können hier in die Zukunft schauen, wie ein smartes Quartier für alle Altersklassen aussehen kann“, erklärte Staatssekretär Dr. Andre Baumann vom Landesministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Die Bestandsgebäude in der Oststadt werden digitalisiert, in einem Quartiers-Energiemanagement vernetzt, Strom, Wärme, Kälte und Verkehr werden gekoppelt, dazu neue Geschäftsmodelle zur energetischen Kooperation erprobt, erläuterten Manuel Lösch vom FZI und Dr. Christoph Schlenzig, Geschäftsführer und Gründer Seven2one, für das „Smart-East“-Konsortium. Ob „House of Living Labs“, Technologiefabrik, Mehrgenerationenhaus, „iWerkx“ oder Hoepfner-Villa: Beim Rundgang konnten sich Gäste über nachhaltige und innovative Energielösungen informieren, zu denen sich Einrichtungen und Netzwerke wie KIT, Seven2one, Stadtwerke, Smart Grids, FZI oder Energienetzwerk fokus.energie präsentierten (mehr Info auf smart-east-ka.de)

 
 

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