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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Oktober 2021

Kombilösung: Endspurt für Gleistrasse

Oberirdisch nähert sich Kriegsstraße geplanter Gestalt

Nun verbleiben noch etwa zwei Monate, um die wie in der jüngsten Ausgabe aufgezeigt wachsende neue oberirdische Gleistrasse in der Kriegsstraße fertigzustellen: Nur mit den neuen Schienen auf dem künftigen Prachtboulevard ergibt das Konzept der Kombilösung mit Stadt- und Straßenbahntunnel Sinn, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG).

Das ab Sonntag, 12. Dezember, mit ab dann geltendem neuem Fahrplan von den Bahnen in Karlsruhe gefahrene neue Netz setzt auf die unter- wie die oberirdische Komponente der Kombilösung. Während unterirdisch östlich des Marktplatzes sieben Linien verkehren, sind es westlich des Marktplatzes vier und auf dem Südabzweig des Tunnels sechs. Zwei Linien (Trams 4 und 5) sind für die Kriegsstraße eingeplant, wofür die Schienen rechtzeitig verlegt, die Oberleitung montiert und die Ampeln installiert sein müssen.

Deshalb sind auch insbesondere zwischen Ettlinger Tor und Karlstor viele Arbeiten zu beobachten, die mit der Verlegung der Gleise sowie dem Bau der beiden oberirdischen Haltestellen Ettlinger Tor und Karlstor zu tun haben. Neben besagten Linien ist Umleitungsverkehr vorgesehen, mittelfristig zudem die Führung der Linien S31/S32. Aufwändig gestaltete sich am Karlstor das Verlegen des Gleisdreiecks unter laufendem Kraftfahrzeugverkehr: Im Gegensatz zur teilweisen Nord-Süd-Sperrung war der Verkehr entlang der Kriegsstraße aufrechtzuerhalten und immer so zu verschwenken, dass die nächsten wenigen Meter Gleise verlegt werden konnten. Abseits des Gleisbaus nimmt die Kriegsstraße schon die Formen an, die für sie gedacht sind. Kraftfahrzeuge verkehren auf den endgültigen, wegen des Gleisbaus nur noch nicht markierten Fahrspuren, breitere Gehwege sind soweit fertig und Bäume stehen oder zumindest deren Inseln. -red-

 
 

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