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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Oktober 2021

Verkehrsmuseum hat wieder offen

IM VERKEHRSMUSEUM in der Südstadt ist unter anderem ein Motorrad der Durlacher Maschinenfabrik Gritzner (Baujahr 1910) zu sehen. Foto: Knopf

IM VERKEHRSMUSEUM in der Südstadt ist unter anderem ein Motorrad der Durlacher Maschinenfabrik Gritzner (Baujahr 1910) zu sehen. Foto: Knopf

 

Mobilität und Verkehrswende bleiben für Karlsruhe prägende Themen. Interessant ist auch der Blick zurück, schließlich waren ganz frühe Automobile E-Fahrzeuge. Seit 3. Oktober hat das Verkehrsmuseum in der Südstadt wieder geöffnet.

Die Einrichtung, die beiden Karlsruher Pionieren der Mobilität, Karl Drais und Carl Benz, huldigt, befindet sich in einem Hinterhof, Werderstraße 63. Dort erwartet Gäste eine Vielzahl historischer Automobile und Räder. In der oberen Etage ist eine riesige Miniatur-Eisenbahn-Landschaft aufgebaut, die nicht nur Kinderherzen höherschlagen lässt. Betrieben wird das Museum von der Verkehrswacht Karlsruhe, Co-Museumsleiter sind Harald Wacker und Reiner Erhard. Es gibt viel zu entdecken; unter anderem den letzten Dienstwagen von OB Günther Klotz, eine Mercedes-S-Klasse von 1968.

Ein Adler Doppel Phaeton (1908, 9 PS) ziert ebenso wie ein Moped der Maschinenfabrik Gritzner. Das einstige Durlacher Unternehmen stellte nicht nur Nähmaschinen her, sondern begann 1903 mit der Produktion von Motorrädern. Ob ein Hochrad von 1876, ein Draisine-Nachbau oder ein Peugeot Kreuz Rover (1889) – es gibt viel zu bestaunen. Auch Kultur wird großgeschrieben. Unter dem Signet „Kultur zwischen altem Blech“ finden etwa Lesungen und Kabarett statt. Das Museum hat sonntags 10 bis 13 Uhr geöffnet. Es gilt die 3G-Regel. Am 12. Dezember ist großer Familientag. -voko-

 
 

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