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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. November 2021

Josef Hug: 46 Jahre für das Klinikum

VOR DEM HAUS M des Städtischen Klinikums: BM Bettina Lisbach und Markus Heming mit „Urgestein“ Josef Hug (Mitte). Foto: Müller-Gmelin

VOR DEM HAUS M des Städtischen Klinikums: BM Bettina Lisbach und Markus Heming mit „Urgestein“ Josef Hug (Mitte). Foto: Müller-Gmelin

 

„Genießen Sie den neuen Lebensabschnitt in vollen Zügen“, gab Bürgermeisterin Bettina Lisbach dem ehemaligen Pflegedirektor des Klinikums bei seiner offiziellen Verabschiedung am vergangenen Mittwoch mit auf den Weg.

Josef Hug war bereits Anfang des Jahres in Ruhestand gegangen und aufgrund der pandemischen Lage zunächst im Aufsichtsrat verabschiedet worden – nach 46 Jahren im Städtischen Klinikum Karlsruhe.

Als „Urgestein“, wie Lisbach betonte, begann er dort 1974 seine Ausbildung zum examinierten Krankenpfleger, leitete später unter anderem die kardiologische Intensivstation und übernahm 1998 die Position als Pflegedirektor und Leiter des Geschäftsbereichs vier – also Pflegedirektion, Pflege- und Funktionsdienst, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie zentrale Dienste – als Prokurist und als Mitglied der Krankenhaus-Betriebsleitung.

Unter Hugs Führung wurden im Jahr 2000 der heutige Bildungscampus etabliert sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung deutlich ausgebaut. „Für Josef Hug war das Klinikum immer enorm wichtig“, betonte der kaufmännische Geschäftsführer Markus Heming. Ebenso Priorität habe das Wohl der Patienten gehabt. Hug selbst, der als passionierter Kaffeetrinker bekannt war, ging in seiner Dankesrede auch auf die schwierige Personalsituation bei Pflegekräfte ein. Hier habe es schon lange keinen Zuwachs mehr gegeben, unter der Ärzteschaft hingegen sehr deutlich, mahnte er. Für seinen Ruhestand hat Josef Hug einen Lehrauftrag an der FOM, der Hochschule für Berufstätige, im Bereich Pflegemanagement angenommen. -bea-

 
 

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