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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. November 2021

Weihnachten: Wieder Tüten füllen

GEFÜLLTE TÜTEN sollen Bedürftigen zur Weihnacht „Freude schenken“, erläuterten Theurer, Pflaum, Stoll und Wacker (v.l.). Foto: Enderle

GEFÜLLTE TÜTEN sollen Bedürftigen zur Weihnacht „Freude schenken“, erläuterten Theurer, Pflaum, Stoll und Wacker (v.l.). Foto: Enderle

 

Jährliche Weihnachtsaktion „Freude schenken“ beginnt

Weihnachtszeit ist Geschenke-Zeit. Damit sich auch Bedürftige über ein Präsent freuen können, gibt es wieder die jährliche Aktion „Freude schenken“ von Diakonischem Werk, Caritasverband, Karlsruhe Marketing & Event GmbH (KME) sowie von der City Initiative Karlsruhe.

Ab sofort werden die roten Papiertüten von Pfarrgemeinden, Geschäften, Kindergärten und Schulen ausgegeben. Bis zum ersten Advent (Sonntag, 28. November) können Karlsruherinnen und Karlsruher die Tüten mit kleinen Geschenken wie Kerzen und Gebäck füllen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werks, des Caritasverbands und anderer sozialer Einrichtungen prüfen die gefüllten Tüten und verteilen diese bis Weihnachten an bedürftige Kinder, Frauen und Männer, die sie begleiten.

Die Aktion soll ein ökumenisches Zeichen dafür setzen, dass Menschen in Armut und Not nicht allein gelassen werden. „Wir sind als Gesellschaft gefragt, einen solidarischen Beitrag zu leisten“, sagte Christian Pflaum, Vorstandsmitglied des Caritasverbands Karlsruhe bei der Vorstellung der Aktion. Diese fand im Gedenken an Dr. Melitta Büchner-Schöpf statt, die die Aktion viele Jahre mit Herzblut unterstützt hat. Frank Theurer, Geschäftsführer der City Initiative Karlsruhe, betonte: „Es ist wichtig, den Schwächsten und Ärmsten eine Freude zu machen.“ Martin Wacker, Geschäftsführer der KME, ergänzte, dass die Aktion den Grundgedanken von Weihnachten verkörpere.

Insgesamt werden 9.000 Tüten ausgegeben. Wer keine Tüte füllen möchte, kann die Aktion mit einer Geldspende unterstützen, erklärte Pfarrer Wolfgang Stoll, Direktor des Diakonisches Werks. Die Kontodaten finden sich in den Tüten. -gia-

 
 

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