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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. November 2021

Weihnachtsstadt: Christkindlesmarkt eröffnet

KONTROLLEN AN DEN ZUGÄNGEN: Seit Mittwoch schreibt die neue Corona-Verordnung des Landes die 2G-Plus-Regel sowie eine generelle Maskenpflicht vor. Ein negativer Schnell- oder PCR-Test muss auch von genesenen oder geimpften Personen nachgewiesen werden. Foto: MMG

KONTROLLEN AN DEN ZUGÄNGEN: Seit Mittwoch schreibt die neue Corona-Verordnung des Landes die 2G-Plus-Regel sowie eine generelle Maskenpflicht vor. Ein negativer Schnell- oder PCR-Test muss auch von genesenen oder geimpften Personen nachgewiesen werden. Foto: MMG

 

Lichterglanz der Weihnachtsstadt bis 23. Dezember geplant / 2G-Plus-Regelung und Maskenpflicht auf gesamtem dezentralem Gelände

Stuttgart, Freiburg, Pforzheim und Ettlingen sind nur einige Städte, in denen in den vergangenen Tagen der Weihnachtsmarkt abgesagt worden ist. Die neue Corona-Verordnung des Landes, die nun eine 2G-Plus-Regelung auf dem kompletten Weihnachtsmarkt vorsieht, setzt die Schausteller unter Druck, nachzurechnen, ob sich ihr Stand noch lohnt. Susanne Filder, Vorsitzende der Karlsruher Schausteller, sagte bereits vorige Woche auf einer Pressekonferenz, dass 2G-Plus „fatal“ sei. Bedeute das doch, zweimal lange anzustehen – einmal zum Testen und einmal, um auf den Christkindlesmarkt zu dürfen. Auf dieses Prinzip, bei allem Verständnis, baut die Stadt.

„Man darf die Menschen nicht überstrapazieren“, erklärte Filder und weiß auch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup – in alle Richtungen. Seit Mittwoch gilt nun 2G-Plus und eine generelle Maskenpflicht auf dem gesamten Weihnachtsmarkt. Bei der kleinen Eröffnung des Christkindlesmarktes am Montag erläuterte der OB, dass man in der Gastronomie „Indoor“ mit 2G einen ganzen Abend lang ohne Maske verweilen könne.

„Daher sehe ich nicht, warum von ‚Outdoor‘ mit begrenzten Öffnungszeiten eine wesentlich größere Gefährdung ausgeht. Da wir ausreichend große Plätze haben, sehe ich auch keine Berechtigung, jetzt denen, die sich geimpft haben oder genesen sind und noch zusätzlich mit einem Schnelltest versichern, einen Weihnachtsmarkt zu verwehren“, erklärte Mentrup weiter. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Weihnachtsmarkt kein „Corona-Hotspot“ werde, da nur eine begrenzte Zahl an Gästen auf die Plätze dürfe und es jedem möglich sei, ausreichend Abstand zu halten. Da eine generelle Maskenpflicht gelte, könne man nur im Moment des Konsumierens auf die Maske verzichten.

Bis einschließlich 23. Dezember verteilen sich insgesamt rund 80 Stände auf den Marktplatz, den Friedrichsplatz und Kirchplatz St. Stephan. Auf allen Plätzen werden die Zugänge kontrolliert und Kontaktdaten erfasst. Auf dem Marktplatz um die Pyramide stehen die rund 50 Buden des Waren- und Kunsthandwerkermarkts. Zwischen Rathaus und Stadtkirche ist unter anderem die Glühweinpyramide zu finden, weitere Verpflegungsstände sind auf dem Friedrichsplatz. Auf dem Kirchplatz St. Stephan kommen in diesem Jahr Familien mit Karussell, Eisenbahn und Märchenfiguren auf ihre Kosten.

Es empfiehlt sich, einen Schnelltest bereits vorher zu machen, beispielsweise an der „Drive-In“-Teststation auf dem Mess‘-Platz. Eine Übersicht gibt es auf karlsruhe.de/teststellen.

Der Christkindlesmarkt ist bis 23. Dezember täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet, donnerstags bis samstags jeweils bis 22 Uhr. Ob er nun tatsächlich weiter stattfindet, stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Aktuelle Informationen gibt es auf karlsruhe.de/maerkte.

 
 

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