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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Januar 2022

KEK: Zu Photovoltaik beraten lassen

AN POTENZIAL MANGELT es in Baden-Württemberg nicht, daher will das Land den Ausbau von Photovoltaik vorantreiben. Foto: pr

AN POTENZIAL MANGELT es in Baden-Württemberg nicht, daher will das Land den Ausbau von Photovoltaik vorantreiben. Foto: pr

 

KEK informiert kostenfrei zur neuen Pflicht bei Neubauten und Dachsanierungen

Photovoltaik-Anlagen liefern klimafreundlichen, günstigen Solarstrom und sind ein wichtiger Pfeiler für die Energiewende. Entsprechend will die Landesregierung deren Ausbau weiter vorantreiben und fördern. Seit 1. Januar ist Photovoltaik (PV) deshalb bei Neubauten, neuen Parkplätzen sowie Dachsanierungen im Südwesten Pflicht. In Karlsruhe erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger kostenfreie Beratung und Information von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK).

Gemeinsam mit dem PV-Netzwerk Mittlerer Oberrhein berät die KEK etwa zur Eignung des eigenen Gebäudes für eine Photovoltaikanlage, zu Eigenverbrauch und Stromspeicherung, Planung, Fördermitteln oder Stecker-Solargeräten („Balkon-PV“). Die Beratungen finden vor Ort im KEK-Beratungszentrum Klima Energie Mobilität, telefonisch oder online statt. Terminbuchung und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kek-karlsruhe.de/terminvereinbarung/.

Konkret gilt die erweiterte PV-Pflicht bereits für neue Nichtwohngebäude und neue Parkplätze ab 35 Stellplätzen. Im Mai folgen neue Wohngebäude. „Wer einen Bauantrag für ein neues Büro-, Verwaltungs- oder Wohngebäude einreicht, muss künftig 60 Prozent der solargeeigneten Dachfläche mit Solarmodulen belegen. Das gilt auch für Parkplatz-Dächer und ab Januar 2023 für grundlegende Dachsanierungen“, erläutert Beraterin Karina Romanowski.

Wer keine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder der Fassade haben möchte, kann alternativ auf Anlagen in unmittelbarer räumlicher Umgebung setzen, etwa die Wiese vor dem Haus. Eine weitere Option sind Solarthermie-Anlagen. -red-

 
 

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