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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Januar 2022

Vorsicht an der Oberleitung

Foto: Enderle

Foto: Enderle

 

Seit rund einem Monat fahren elf Stadt- und Straßenbahnlinien durch die innerstädtischen Tunnel. Damit ist die gesamte Kaiserstraße faktisch Flaniermeile, doch die Oberleitung steht weiter unter Strom.

Deren Demontage ist wie die der Fahrleitungsmasten und der oberirdischen Gleise Teil der Agenda zur Stadterneuerung. Um aber bis dahin die Stabilität der Stromversorgung für den wie etwa auf der Kaiserallee und der Kriegsstraße fortbestehenden oberirdischen Bahnverkehr zu gewährleisten, sind die Oberleitungen unter Spannung. Nur vorübergehend hatten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) den Strom Mitte Dezember abgeschaltet.

Darum warnen die VBK vor leichtsinnigem Verhalten in der Nähe der Oberleitungen. Wer der Fahrstromleitung zu nahe kommt, ohne sie zwingend berühren zu müssen, begibt sich wie überall sonst im Bahnverkehr in Lebensgefahr. An innerstädtischen Tramstrecken beträgt die Spannung 750 Volt: mehr als das Dreifache einer Haushaltssteckdose. Bei Stadt- und Eisenbahnstrecken liegt die Spannung bei 15.000 Volt. -red-

 
 

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